Baugesellschaft AGB will 5600 neue Wohnungen in Frankfurt fertigstellen

Frankfurt am Main - Die Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG plant für die kommenden fünf Jahre weitere Investitionen von etwa 2,4 Milliarden Euro. 

In Frankfurt sollen in den nächsten fünf Jahren durch die Wohnungsbaugesellschaft AGB 5600 neue Wohnungen entstehen. (Symbolbild)
In Frankfurt sollen in den nächsten fünf Jahren durch die Wohnungsbaugesellschaft AGB 5600 neue Wohnungen entstehen. (Symbolbild)  © dpa/Boris Rössler

Damit wolle der Immobilienkonzern rund 5600 Neubauwohnungen fertigstellen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

In dem Zeitraum soll außerdem mit der Planung und dem Bau von weiteren 3200 Wohnungen begonnen werden, hieß es.

Der Vorsitzende der ABG-Geschäftsführung, Frank Junker, bezeichnete die Lage auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt als nach wie vor angespannt.

Im Geschäftsjahr 2019 hat die AGB nach Angaben von Oberbürgermeister Peter Feldmann 719 Mietwohnungen fertiggestellt.

Rund 43 Prozent davon seien öffentlich gefördert, sagte der SPD-Politiker, der Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbaugesellschaft ist, bei der Präsentation der Jahresbilanz des Konzerns.

Die ABG sei "Garant für bezahlbare Mietwohnungen in Frankfurt".

Wohnungsnot und drohende Immobilienblase in Frankfurt

Der Mangel an günstigem Wohnraum ist schon seit längerer Zeit ein drängendes Thema in Frankfurt. Die Mieten in der Mainmetropole sind im Durchschnitt ausgesprochen hoch (TAG24 berichtete).

Neben der Wohnungsnot in Frankfurt besteht zudem die Gefahr einer Immobilienblase in der Stadt. Erst Ende September wurde eine entsprechende Einschätzung der Großbank UBS bekannt (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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