Wohnungsnot in Frankfurt: Stadt sieht Potenzial für 90.000 Quartiere

Frankfurt am Main - In der Mainmetropole Frankfurt gibt es nach Ansicht der Stadtverwaltung gute Möglichkeiten für sogenannte Nachverdichtung.

Die Wohnungsnot in der Bankenstadt am Main ist schon seit einiger Zeit ein drängendes Thema.
Die Wohnungsnot in der Bankenstadt am Main ist schon seit einiger Zeit ein drängendes Thema.  © Florian Gürtler/TAG24

 "Wir haben ermittelt, dass wir bis zum Jahr 2030 ein Potenzial für 70.000 bis 90.000 Wohnungen im Stadtgebiet haben", sagte Planungsdezernent Mike Josef (SPD).

Ist das die Lösung für die grassierende Wohnungsnot in Frankfurt? Die Preise für den Kauf von Wohnungen und Häusern wie auch die Mieten in der Stadt steigen seit geraumer Zeit (TAG24 berichtete).

60 Prozent der neuen Wohnungen für Frankfurt könnten dabei laut Mike Josef im Rahmen von Nachverdichtung errichtet werden.

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2019 wurden laut Dezernatsangaben im Bereich Dachgeschossausbau und Dachaufstockung 312 Wohnungen ermöglicht. Insgesamt wurden 86 Prozent aller beantragten Dachgeschossausbauten genehmigt.

Der Eigentümerverband Haus & Grund Hessen kritisiert dagegen die bürokratischen Hürden, die es oft gebe.

Nachverdichtung in Frankfurt: Platensiedlung als Beispiel

Die Bearbeitung von Bauanträgen würden oft viel zu lange dauern. Zudem müsse in Städten wie Frankfurt eine Ablöse für Stellplätze bezahlt werden.

Als Vorzeigebeispiel für Nachverdichtung präsentiert die Stadt gerne die Platensiedlung, wo über Aufstockung und den Bau von Quergebäuden derzeit 650 Wohnungen geschaffen werden.

Titelfoto: Florian Gürtler/TAG24

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