Zwei Männer in Untersuchungshaft nach Ermittlungen bei "Telegram"

Frankfurt am Main - Wegen illegaler Aktivitäten beim Messenger-Dienst "Telegram" sitzen weiter zwei Männer aus Hessen in Untersuchungshaft.

Die Männer tauschten sich über Telegram aus (Symbolfoto).
Die Männer tauschten sich über Telegram aus (Symbolfoto).  © Sergei Konkov/TASS/dpa

Gegen den 25-Jährigen und den 19-Jährigen ermittelt die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main im Rahmen eines großangelegten Verfahrens. 

Vor zwei Wochen gab es wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, gefälschten Dokumenten und gestohlenen Daten Durchsuchungen in mehreren Bundesländern gegen "Telegram"-Administratoren. 

Die Auswertung der sichergestellten Datenträger dauere an, sagte eine Sprecherin des ZIT am Freitag.

Die Ermittler hatten die Kommunikation in insgesamt 9 Chatgruppen mit rund 8000 Mitgliedern übernommen und sichergestellt.

Ein Schwerpunkt der Durchsuchungen lag in Hessen. 

Das ZIT wolle die Ermittlungen gegen 13 Männer im Alter zwischen 18 bis 54 Jahren weiterverfolgen, da sie entweder aus Hessen stammen oder Aussicht bestehe, dass sie in dem Bundesland angeklagt werden, hatte die Behörde erklärt.

Den Männern wird unter anderem unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln in teils nicht geringer Menge vorgeworfen.

Titelfoto: Sergei Konkov/TASS/dpa

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