1,8 Milliarden Euro für den ersten Abschnitt der U5: Bau hat begonnen

Hamburg - Mit einem feierlichen Spatenstich in Hamburg-Alsterdorf haben Bürgermeister Peter Tschentscher (56, SPD) und Verkehrssenator Anjes Tjarks (41, Grüne) den Startschuss für den Bau der neuen U-Bahnlinie 5 gegeben.

Bürgermeister Peter Tschentscher (l.) und Anjes Tjarks eröffnen mit einem feierlichen Spatenstich den Baubeginn der neuen Hamburger U-Bahnlinie U5.
Bürgermeister Peter Tschentscher (l.) und Anjes Tjarks eröffnen mit einem feierlichen Spatenstich den Baubeginn der neuen Hamburger U-Bahnlinie U5.  © Gregor Fischer/dpa

"Die U5 wird die modernste U-Bahn Deutschlands", sagte Tschentscher am Freitag. Sie werde vollautomatisiert und - wie alle U- und S-Bahnen in Hamburg - mit 100 Prozent Ökostrom fahren.

Tjarks bezeichnete die U5 als Deutschlands größtes urbanes Verkehrsinfrastrukturprojekt.

Die neue Ost-West-Verbindung soll über 24 Kilometer Streckenlänge mit 23 neuen Haltestellen von Bramfeld quer durch die City bis zu den Arenen am Altonaer Volkspark führen und mehr als 180.000 Hamburger an das Schnellbahnnetz anschließen.

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Das erste jetzt im Bau befindliche Teilstück führt über 5,8 Kilometer von Bramfeld in die City Nord am Stadtpark.

Neben diesen beiden Haltestellen müssen zwei weitere neu gebaut werden: Steilshoop und Barmbek Nord.

Die U5 soll bis Ende der 2030er-Jahre fertiggestellt werden

Mit überdimensionalen Buchstaben "U5" auf zwei Baggern wurde der Baubeginn zelebriert.
Mit überdimensionalen Buchstaben "U5" auf zwei Baggern wurde der Baubeginn zelebriert.  © Gregor Fischer/dpa

Die bestehende U1-Haltestelle Sengelmannstraße soll zu einer Umsteigestation ausgebaut werden. Die Kosten für den ersten Abschnitt belaufen sich nach Angaben der Hochbahn auf rund 1,8 Milliarden Euro. Hamburg hofft, dass der Bund den Großteil der Kosten übernimmt.

Die bauvorbereitenden Arbeiten hatten schon im vergangenen Jahr begonnen. Erste Probefahrten mit vollautomatischen Zügen sind für 2027 geplant. Die gesamte Linie der U5 soll bis Ende der 2030er Jahre fertiggestellt werden.

Am Ort des symbolischen Spatenstichs wird den Angaben zufolge ein Schacht gebaut, von dem aus eine Tunnelbohrmaschine in Richtung Bramfeld starten wird.

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In Gegenrichtung wird auf 1,8 Kilometer in offener Bauweise in Richtung City Nord gegraben.

Titelfoto: Gregor Fischer/dpa

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