3,20 Meter breit! Hamburg eröffnet erste Pop-Up-Bikelane

Hamburg - In Hamburg gibt es von Montag an den ersten Pop-Up-Radweg - auf beiden Seiten der Straße Beim Schlump. 

Anjes Tjarks (39, Bündnis90/Die Grünen), Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende und Kirsten Pfaue, Koordinatorin für Mobilitätswende in der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BMV) fahren im Stadtteil Rothenbaum auf einer Pop-Up-Bikelane Fahrrad.
Anjes Tjarks (39, Bündnis90/Die Grünen), Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende und Kirsten Pfaue, Koordinatorin für Mobilitätswende in der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BMV) fahren im Stadtteil Rothenbaum auf einer Pop-Up-Bikelane Fahrrad.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Verkehrssenator Anjes Tjarks (39, Grüne) hat ihn am Sonntag vorgestellt. Der Radweg wird zunächst für zwölf Monate eingerichtet, um Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln, die in einen späteren Umbau der Straße einfließen könnten. 

Die Pop-Up-Bikeline ist je Straßenseite bis zu 3,20 Meter breit und räumlich vom Rest der Straße getrennt, teilte Tjarks in Hamburg mit.

Die nächste Pop-Up-Bikelane soll in der Max-Brauer Allee zwischen Holstenstraße und Stresemannstraße noch in diesem Jahr entstehen. 

Mit den neuen Trassen will der Senat die Mobilitätswende in Hamburg weiter fördern. 

Die Radwege könnten mit geringem Zeit- und Kostenaufwand entlang wichtiger Straßen eingerichtet werden; mit mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr.

Radwege dieser Art sind im Zuge der Corona-Epidemie schon in mehreren Städten eingerichtet worden, etwa in Berlin, Stuttgart und München.

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt

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