Nach Feuer-Drama in Moria: Aufnahme von Flüchtlingen Thema in der Bürgerschaft

Hamburg - Die mögliche Aufnahme von Flüchtlingen aus dem niedergebrannten Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos (TAG24 berichtete) steht am Mittwoch (13.30 Uhr) im Zentrum einer Aktuellen Stunde der Hamburgischen Bürgerschaft. 

Die Abgeordneten verfolgen die Sitzung der Hamburgische Bürgerschaft im Rathaus.
Die Abgeordneten verfolgen die Sitzung der Hamburgische Bürgerschaft im Rathaus.  © dpa/Daniel Reinhardt

Sowohl die AfD als auch die SPD haben dazu Redebedarf angemeldet. 

Während die Rechtspopulisten die Aufnahme von Flüchtlingen für ein "falsches Signal für Migranten und Schleuser" halten, wollen die Sozialdemokraten die Hilfsbereitschaft der Hansestadt in den Fokus rücken. 

Sie haben ihre Anmeldung für die Aktuelle Stunde unter das Motto gestellt: "Nach dem Brand von Moria: Hamburg fordert ein Ende von Seehofers Blockadehaltung und steht bereit, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen."

Darüber hinaus wollen sich die Abgeordneten auf Antrag der CDU mit dem Aussetzen des Heizpilzverbots im öffentlichen Raum beschäftigen, um von der Corona-Krise belasteten Wirten eine längere Außengastronomie zu ermöglichen. 

Die SPD wiederum möchte über ein Wahlrecht ab 16 Jahren auch bei Bundestags- und Europawahlen sprechen, der Grünen-Koalitionspartner eine erste Bilanz zum Schulstart unter Corona-Bedingungen ziehen. 

Griechenland, Moria: Im bereits ausgebrannten Flüchtlingslager Moria stehen Zelte in Flammen. Mehrere Brände haben das Lager fast vollständig zerstört.
Griechenland, Moria: Im bereits ausgebrannten Flüchtlingslager Moria stehen Zelte in Flammen. Mehrere Brände haben das Lager fast vollständig zerstört.  © dpa/Socrates Baltagiannis

Die Linken wiederum sorgen sich um Solo-Selbstständige, die bei den Corona-Hilfen offensichtlich durch das Raster gefallen seien und Hilfe benötigten.

Titelfoto: dpa/Socrates Baltagiannis

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