Staugefahr bis Weihnachten! Sanierung der A23 beginnt bald

Hamburg - Die Autobahn A23 im Nordwesten Hamburgs soll ab Juli saniert werden.

Blick auf die Autobahn A23 an der Auf- und Abfahrt Halstenbek-Krupunder.
Blick auf die Autobahn A23 an der Auf- und Abfahrt Halstenbek-Krupunder.  © Marcus Brandt/dpa

Geplant ist die umfassende Erneuerung der Fahrbahn zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und Halstenbek-Krupunder in Richtung Heide, wie die Autobahn GmbH Nord am Donnerstag mitteilte.

Ab 11. Juli, nach der ersten Urlauberreisewelle zu Beginn der Sommerferien in Hamburg und Nordrhein-Westfalen, werden nur noch drei statt vier Fahrspuren zur Verfügung stehen, davon lediglich eine in Richtung Hamburg.

Während der Bauzeit bis Weihnachten sei insbesondere am Morgen und am Nachmittag mit hoher Staugefahr zu rechnen. Ab April 2023 soll die Gegenfahrbahn in Richtung Hamburg zwischen Pinneberg-Süd und dem Dreieck Nordwest erneuert werden. Die Autobahn wird täglich von mehr als 90000 Fahrzeugen genutzt.

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Die A23 weise in dem Abschnitt erhebliche Schäden auf, die bis in den Aufbau der Autobahn reichten, hieß es. Außerdem werde Flüsterasphalt eingebaut, um 5000 Anwohner besser vor Lärm zu schützen. Wegen des Ausbaus der A7 zwischen dem Dreieck Nordwest und Schnelsen von 2014 bis 2019 hätten auf der A23 keine größeren Erneuerungsmaßnahmen vorgenommen werden können, erklärte der Direktor der Autobahn GmbH Nord, Carsten Butenschön.

Es sei eine große Herausforderung, den dadurch entstandenen Sanierungsrückstau zwischen Elmshorn und dem Dreieck Nordwest in den kommenden Jahren abzubauen.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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