Bislang elf Fälle von Vogelgrippe in Hamburg

Hamburg - In Hamburg ist bereits bei elf Wildvögeln die Vogelgrippe nachgewiesen worden.

Schwanenvater Olaf Nieß begleitet mit seinem Boot die Alsterschwäne in Richtung Außenalster.
Schwanenvater Olaf Nieß begleitet mit seinem Boot die Alsterschwäne in Richtung Außenalster.  © dpa/Axel Heimken

Bei den im Stadtgebiet gefundenen Tieren wurde das Geflügelpestvirus H5N8 festgestellt, wie ein Sprecher der Verbraucherschutzbehörde der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte. Es handelt sich um vier Gänse, fünf Möwen, einen Schwan und eine Pfeifente.

Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine Infektionskrankheit, die vor allem bei Wasservögeln vorkommt. Sie kann bei Hausgeflügel mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen verlaufen.

Tausende tote und sterbende Vögel wurden seit dem Ausbruch der Geflügelpest Ende Oktober bereits im Norden gefunden. In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern waren zuletzt hunderte Wildvögel an dem Virus erkrankt.

In Mecklenburg-Vorpommern mussten wegen der Geflügelpest bereits rund 90.000 Hühner, Enten und Puten in mehreren Beständen in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Rostock getötet werden. In Schleswig-Holstein und Hamburg gilt landesweite Stallpflicht.

Die rund 120 Hamburger Alsterschwäne sind vor wenigen Tagen von ihren Brutgebieten in ihr Winterquartier umgezogen, das zuvor mit Zelten und Schleusen vogelgrippe-sicher gemacht worden war.

Titelfoto: dpa/Axel Heimken

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