Großbrand in Flüchtlings-Unterkunft: Für Bewohner kommt jede Hilfe zu spät

Hamburg - Nach einem Brand in einer Wohnunterkunft für Geflüchtete in Hamburg-Billstedt ist die Identität des Toten inzwischen geklärt.

Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen in dem Gebäude.
Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen in dem Gebäude.  © News5

Es handle sich um einen 27 Jahre alten Bewohner aus Afghanistan, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Montagmorgen.

Die Feuerwehr war am Sonntagabend zu dem Brand eines zweigeschossigen Holzhauses alarmiert worden (TAG24 berichtete).

Bei der Ankunft der Rettungskräfte hatten sich mehrere Bewohner bereits ins Freie gerettet.

Das Holzhaus brannte den Angaben nach in voller Ausdehnung. Für die Feuerwehr war es ein Großeinsatz - sie war mit 60 Einsatzkräften vor Ort.

Aus den Fenstern der Notunterkunft schlagen Feuer und Rauch.
Aus den Fenstern der Notunterkunft schlagen Feuer und Rauch.  © News5

Zur Brandursache gab es laut Polizei auch am Montag noch keine Erkenntnisse.

Update, 11.07 Uhr: Haus nicht mehr bewohnbar

Wie die Polizei am Montag weiter mitteilte, war das Feuer im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte sich dann auf das gesamte Gebäude ausgedehnt.

Das zweigeschossige Haus sei durch den Brand so stark beschädigt worden, dass es nun nicht mehr bewohnbar sei.

Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde der Leichnam des 27-Jährigen aus den Gebäuderesten geborgen. Alle anderen Bewohner des Hauses hatten sich rechtzeitig ins Freie retten können und blieben unverletzt.

Die Ermittlungen, auch zur Brandursache, dauern noch an.

Titelfoto: News5

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