Brief aus Hamburg wird versteigert: Das Startgebot liegt bei 60.000 Euro!

Wiesbaden/Hamburg - Ein wertvoller Geschäftsbrief mit 9-Schilling-Briefmarken, der 1859 von Hamburg über Liverpool nach New York ging, wird am 24. September versteigert.

Ein Brief mit der größten bekannten Anzahl von 9-Schilling-Briefmarken aus dem Jahr 1859 kommt im Heinrich Köhler Auktionshaus unter den Hammer.
Ein Brief mit der größten bekannten Anzahl von 9-Schilling-Briefmarken aus dem Jahr 1859 kommt im Heinrich Köhler Auktionshaus unter den Hammer.  © Sebastian Gollnow/dpa

Das Startgebot liege bei 60.000 Euro, sagte der Geschäftsführer des Auktionshauses Heinrich Köhler in Wiesbaden, Dietrich Michelson, der Deutschen Presse-Agentur.

Er rechne aber mit einem höheren Preis. "Da wird es Kämpfe drum geben." Denn der Brief sei "postgeschichtlich eine Granate".

Der Brief trage die größte bekannte Anzahl von 9-Schilling-Briefmarken aus dem Jahr 1859, sagte Michelson. Es sei die erste Ausgabe von Briefmarken in Hamburg gewesen.

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"Es ist ein wunderschöner Brief mit dem blauen Untergrund, den roten Stempeln und dazu die vier gelben Marken."

Dieser war nach Angaben des Auktionshauses damals 16 Tage unterwegs.

Die Marken sind Teil der 8. Briefmarken-Versteigerung der Sammlung des ehemaligen Tengelmann-Chefs Erivan Haub. Die Sammlung von Haub wird seit Sommer 2019 versteigert. Haub erwarb den aus Hamburg abgeschickten Brief laut Aktionshaus 1988.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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