HVV: Das ändert sich jetzt wegen Corona in den Bussen

Hamburg - Die HVV-Busse in Hamburg bekommen eine Trennscheibe. So sollen die Busfahrer vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden.

Dilek Ak ist Busfahrerin bei der Hamburger Hochbahn und präsentiert die neue Trennscheibe.
Dilek Ak ist Busfahrerin bei der Hamburger Hochbahn und präsentiert die neue Trennscheibe.  © Jonas Klüter/dpa

Mit einer Trennscheibe soll der Vordereinstieg wieder geöffnet und der Fahrkartenverkauf wieder aufgenommen werden, so Christina Sluga, Pressesprecherin der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein.

Insgesamt sollen alle 1500 Busse der Hamburger Hochbahn und der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein mit der neuen Schutzmaßnahme ausgerüstet werden. 

Künftig sollen täglich 40 Busse im laufenden Betrieb mit einer Scheibe ausgestattet werden. Die Maßnahme kostet rund 1,5 Millionen Euro. Die ersten Busse sollen dann ab dem 22. Juni wieder ihre vordere Tür für die Fahrgäste öffnen.

Bisher ist der vordere Bereich der Busse gesperrt und Fahrkarten können nicht beim Fahrer gekauft werden. 

Zu Beginn der Corona-Krise sei die Zahl der Fahrgäste in Hamburg zurückgegangen. 

In letzter Zeit seien wieder mehr Menschen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen. Im Vergleich zu der Zeit vor Corona würden derzeit 60 Prozent der Fahrgäste das Angebot des HVV nutzen. 

Titelfoto: Jonas Klüter/dpa

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