Corona-Inzidenz in Hamburg leicht steigend, sechs weitere Tote

Hamburg - Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg am Freitagmorgen mit 468,3 angegeben.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen.
Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen.  © Philipp von Ditfurth/dpa

Das geht aus Zahlen hervor, die das RKI auf seinem Dashboard veröffentlichte (3.10 Uhr).

Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 457,1 gelegen, vor einer Woche bei 522,8. Bundesweit lag die Inzidenz am Freitag laut RKI bei 485,7.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

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Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 2124 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 565.981 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen erhöhte sich nach RKI-Angaben um sechs auf 2613.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Donnerstagmorgen (7.16 Uhr) 15 Covid-19-Patienten (Vortag: 18) auf Hamburger Intensivstationen behandelt, von denen wie am Tag zuvor sechs beatmet werden mussten.

Dem RKI zufolge wurden (Stand: Donnerstag) bisher 86,4 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal geimpft. 83,7 Prozent verfügen demnach über den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze. Die Quote bei den Auffrischungsimpfungen lag bei 61,4 Prozent. Zwei Auffrischungsimpfungen haben inzwischen 6,4 Prozent erhalten.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa

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