Coronavirus in Hamburg: Inzidenz sinkt weiter!

Hamburg - Alle aktuellen Informationen zur Corona-Pandemie in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen findet Ihr in unserem aktuellen >> Corona-Liveticker.

Update, 2. März, 18.17 Uhr: Aufwärtstrend bei Sieben-Tage-Inzidenz hält an

Rostock - Der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern hält an. Der Wert der Corona-Neuinfektionen stieg am Mittwoch im Vergleich zum Vortag um 69,9 Punkte auf 1626,4, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Damit ist erneut ein Höchststand erreicht. Mit 6178 registrierten Neuinfektionen lag der Tageswert erneut über der 6000er Marke und 979 Zähler über dem Wert der Vorwoche.

Bundesweit sinkt die Inzidenz hingegen seit mehreren Tagen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab sie zur Wochenmitte mit 1171,9 an nach 1213,0 am Tag zuvor. MV liegt auf Platz drei im Vergleich der Bundesländer mit den meisten Infektionen nach Sachsen-Anhalt und Bayern. Dennoch beschloss das Kabinett am Dienstag in Schwerin umfangreiche Lockerungen, etwa 3G im Gastgewerbe und höher Zuschauerzahlen bei Großveranstaltungen.

Die für Schutzmaßnahmen wichtige Hospitalisierungsinzidenz - die Zahl der wegen Corona-Infektionen in Kliniken aufgenommenen Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - pendelt seit Längerem um den aktuellen Wert von 11 und liegt damit weiterhin über dem Schwellenwert von 9. Damit befindet sich das Land in Warnstufe vier und ist rot gekennzeichnet. In den Landkreisen weicht die Situation jedoch stark ab mit einer Krankenhausinzidenz von nur 3,2 liegt der Kreis Nordwestmecklenburg am unteren Ende der Skala, während die Situation im Kreis Vorpommern-Rügen mit 20,9 am gravierendsten ist.

Die hohe Zahl an Neuinfektionen wirkt sich verzögert auch auf die Klinikzahlen aus. In den Krankenhäusern des Landes wurden am Mittwoch 595 Patienten mit Corona behandelt, 9 mehr als am Vortag. Auf den Intensivstationen lagen 79 Patienten und damit dem Lagus zufolge 3 mehr als am Vortag. 7 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus, so dass die Gesamtzahl der Toten im Nordosten auf 1779 anstieg.

Die Impfquote in Mecklenburg-Vorpommern verändert sich kaum noch. Die Quote der mindestens einmal Geimpften lag am Mittwoch nach Angaben des RKI weiterhin bei 74,1 Prozent. Über den vollständigen Grundschutz nach in der Regel zwei Spritzen verfügten 73,9 Prozent, eine Auffrischungsimpfung haben inzwischen 55,1 Prozent bekommen.

Update, 2. März, 12.30 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt weiter - Acht Todesfälle

Innerhalb eines Tages wurden in Hamburg 2310 neue Fälle gemeldet. (Symbolbild)
Innerhalb eines Tages wurden in Hamburg 2310 neue Fälle gemeldet. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der gemeldeten Ansteckungen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Mittwoch mit 630,4 an - nach 643,9 am Dienstag und 883,5 vor einer Woche. Sie weist jedoch weiter darauf hin, dass sich Meldungen aufgrund der hohen Fallzahlen verzögern könnten. Deshalb liege die tatsächliche Sieben-Tage-Inzidenz wohl höher.

Innerhalb eines Tages wurden in Hamburg 2310 neue Fälle gemeldet. Am Dienstag waren es 1612, vor einer Woche 2567. Damit haben sich in der Hansestadt seit Februar 2020 mindestens 353.263 Menschen infiziert. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) gelten davon etwa 277.600 als genesen. Die Zahl der an oder im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen stieg um 8 auf 2302.

Die Gesundheitsbehörde gab die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern mit Stand Dienstag mit 327 an, darunter 39 auf Intensivstationen. Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der in Krankenhäusern neu aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - betrug laut RKI 2,11. Bei Überschreiten der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen.

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82,6 Prozent der Hamburger sind dem RKI zufolge mindestens einmal geimpft. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben 82,2 Prozent. Eine Auffrischungsimpfung erhielten bisher 57,9 Prozent.

Update, 1. März, 20.13 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt über 900

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein liegt erstmals seit rund dreieinhalb Wochen wieder über der Schwelle 900. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in sieben Tagen lag am Dienstag bei 912,4, wie aus den Daten der Landesmeldestelle Kiel hervorgeh. Am Vortag hatte der Wert 876,9 betragen, am Dienstag vergangener Woche 804,3.

Es wurden 6719 Corona-Neuinfektionen registriert. Am vergangenen Dienstag waren es 5564. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gab das Robert Koch-Institut (RKI) mit 1213,0 an.

Im bundesweiten Vergleich hatte Schleswig-Holstein nach den Zahlen vom Dienstagmorgen die viertniedrigste Inzidenz - nach Hamburg, Bremen und Rheinland-Pfalz.

Update, 1. März, 17.74 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in MV steigt weiter

Rostock - Im Gegensatz zum Bundestrend verschärft sich die Corona-Lage in Mecklenburg-Vorpommern weiter.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen stieg am Dienstag um 19,2 Punkte auf 1557,4 - und damit auf einen neuen Höchststand, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. 6064 Neuinfektionen wurden binnen 24 Stunden registriert, 581 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag vor einer Woche bei 1398,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Bundesweit sinkt die Inzidenz hingegen seit mehreren Tagen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab sie am Dienstag mit 1213,0 an nach 1238,2 am Tag zuvor. MV liegt auf Platz drei im Vergleich der Bundesländer mit den meisten Infektionen nach Sachsen-Anhalt und Bayern.

Dennoch beschloss das Kabinett am Dienstag in Schwerin umfangreiche Lockerungen, etwa 3G im Gastgewerbe und höher Zuschauerzahlen bei Großveranstaltungen.

Update, 1. März, 16.51 Uhr: 3G in Gastronomie und Hotellerie ab Freitag in MV

Schwerin - Ungeimpfte dürfen von Freitag an in Mecklenburg-Vorpommern wieder ins Restaurant gehen sowie in Hotels und Pensionen übernachten.

Sie müssen aber einen Negativtest vorlegen, beschloss das Kabinett am Dienstag, wie die stellvertretende Ministerpräsidentin Simone Oldenburg (Linke) in Schwerin sagte.

Update, 1. März, 16.15 Uhr: Etwas weniger Corona-Infektionen in Niedersachsen

Hannover - Die Zahl der Corona-Infektionen hat am Dienstag in Niedersachsen erneut leicht abgenommen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1137,8, nach 1143,5 am Montag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich innerhalb einer Woche mit dem Virus angesteckt haben. Mit 10.205 bestätigten neuen Fällen erhöhte sich die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen auf 1.050.534.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz - sie misst die Zahl der Corona-Neuaufnahmen in Kliniken auf 1000.00 Menschen und über sieben Tage gerechnet - blieb im Vergleich zum Vortag unverändert bei 10,4.

Der Anteil der belegten Intensivbetten nahm laut Landesregierung von 6 auf 5,6 Prozent leicht ab.

Die höchste allgemeine Inzidenz hatte die Stadt Wolfsburg mit einem Wert von 2016,3, gefolgt vom Landkreis Northeim. Am niedrigsten war dieser Wert in der Stadt Wilhelmshaven mit 562,6.

In Bremen betrug die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Dienstag 711,9 und lag somit über dem Vortageswert von knapp 700. Es wurden 799 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.

Update, 1. März, 15.28 Uhr: Zwei Jahre nach erstem Corona-Fall: 7465 Menschen gestorben

Hannover - 7465 Menschen sind in Niedersachsen seit dem Bekanntwerden des ersten Corona-Falls vor zwei Jahren im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover.

93 Prozent der Gestorbenen seien älter als 60 Jahre gewesen, der überwiegende Teil davon über 80 Jahre. 0,3 Prozent der Gestorbenen waren demnach jünger als 35 Jahre.

Das Risiko schwerer Verläufe bis hin zum Tod sei seit Beginn der Pandemie eindeutig an das Alter gekoppelt.

Update, 1. März, 14.44 Uhr: Impfungen mit Novavax-Mittel in Bremen und Niedersachsen

In Bremen und Niedersachsen können sich Menschen seit Dienstag auch mit dem Novovax-Impstoff impfen lassen.
In Bremen und Niedersachsen können sich Menschen seit Dienstag auch mit dem Novovax-Impstoff impfen lassen.  © Moritz Frankenberg/dpa

Hannover/Bremen - Mit dem neu zugelassenen Impfstoff des Herstellers Novavax haben sich am Dienstag Erwachsene im Bundesland Bremen und Niedersachsen gegen das Coronavirus impfen lassen. Angebote gab es etwa in Braunschweig, Bremen und Bremerhaven.

Niedersachsen hat in einer ersten Lieferung rund 140.000 Dosen des Proteinimpfstoffs bekommen, das kleinste Bundesland Bremen 12 000 Dosen. Viele Politikerinnen und Politiker hoffen, dass das neue Mittel eine Alternative ist für Menschen, die sich nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen möchten.

Das Präparat wird zunächst nur für Erstimpfungen verwendet, wie das Bremer Gesundheitsressort mitteilte. Nach einer Wartezeit von drei Wochen ist demnach eine Zweitimpfung möglich.

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Für die kommenden Tage haben mehrere niedersächsische Städte und Landkreise den Start mit dem Novavax-Impfstoff angekündigt, darunter die Stadt Osnabrück und die Kreise Lüneburg und Northeim.

Von Sonntag an sind Impfungen mit dem neuen Proteinimpfstoff zum Beispiel auch in der Region Hannover, in Wolfsburg und Oldenburg möglich.

Update, 1. März, 12.50 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt weiter - Ein neuer Todesfall

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der gemeldeten Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Dienstag mit 643,9 an - nach 669,6 am Montag und 962,9 vor einer Woche.

Sie weist jedoch weiter darauf hin, dass sich Meldungen aufgrund der hohen Fallzahlen verzögern könnten. Deshalb liege die tatsächliche Sieben-Tage-Inzidenz wohl höher.

Innerhalb eines Tages wurden in Hamburg 1612 neue Fälle gemeldet. Am Montag waren es 947, vor einer Woche 2102. Damit haben sich in der Hansestadt seit Februar 2020 mindestens 350.953 Menschen infiziert. Die Zahl der an oder im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen stieg um einen auf 2294.

Update, 1. März, 8.47 Uhr: Minister verteidigt Maskenpflicht in Schulen

Schüler in Niedersachsen müssen weiter Masken tragen. (Symbolbild)
Schüler in Niedersachsen müssen weiter Masken tragen. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Hannover - Niedersachsens Kultusminister hat das Festhalten an der Maskenpflicht im Schulunterricht verteidigt. "Aus der Schulpflicht leitet sich auch die Pflicht ab, in der Schule für maximalen Schutz zu sorgen. Das gilt auch, wenn die Kurve jetzt zum Glück abflacht", sagte Grant Hendrik Tonne (45, SPD) in einem Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Schulpflicht unterscheide den Unterricht von freiwilligen Veranstaltungen.

"Mein Ziel ist, für die Kinder und Jugendlichen den Präsenzunterricht auf lange Sicht zu garantieren", betonte Tonne. Er nehme zwar wahr, dass Schüler von der Maskenpflicht genervt seien. "Aber ich höre bei Schulbesuchen auch immer wieder, dass die Kinder und Jugendlichen auf keinen Fall zu Hause bleiben, sondern in die Schule gehen wollen."

Die Maskenpflicht im Schulunterricht soll in Niedersachsen erst Ende März stufenweise gelockert werden. In einem ersten Schritt können Grund- und Förderschüler vom 21. März an auf die Mund-Nase-Bedeckung verzichten, bis Anfang Mai sollen alle weiteren Schüler folgen. Auf eigenen Wunsch können sie aber auch weiterhin eine Maske tragen.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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