Coronavirus: Infizierter Obdachloser kehrt in Notunterkunft zurück

Hamburg - Die Bilder waren verstörend! Ein Obdachloser, der positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurde, ist am Samstag zurück in die Notunterkunft in der Friesenstraße gebracht worden.

Der infizierte Obdachlose steigt aus dem Rettungswagen aus.
Der infizierte Obdachlose steigt aus dem Rettungswagen aus.  © Blaulicht-News.de

Gegen 10 Uhr hielt plötzlich ein spezieller Krankentransport vor dem Gebäude. Ein Mann in Schutzkleidung stieg aus und betrat unter großer Verwunderung die Notunterkunft, in der bis zu 400 Menschen Platz finden.

Wie die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration mitteilte, wurde aufgrund der positiven Testung des Obdachlosen eine häusliche Quarantäne für alle in dem Standort untergebrachten Personen angeordnet.

Das Gesundheitsamt könne nicht ausschließen, dass eine Weitergabe des Erregers in der Einrichtung stattgefunden habe.

Daher werde die eigentlich nur zur Übernachtung genutzte Unterkunft für die kommenden 14 Tage zu einem dauerhaften Aufenthaltsort für die Obdachlosen.

Auf zwei Etagen wurden nun spezielle Vorkehrungen für die Virusinfizierten getroffen.

Wie die Behörde weiter erklärte, werden Personen mit Symptomen dem üblichen Verfahren gemäß getestet und innerhalb der Einrichtung isoliert untergebracht.

Die Notunterkunft in der Friesenstraße ist nach dem positiven Befund bis auf weiteres geschlossen. Obdachlose finden nun in der Kollaustraße 15 weiterhin eine Bleibe für die Nacht.

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An den anderen Bewohnern vorbei ging es direkt in die Notunterkunft.
An den anderen Bewohnern vorbei ging es direkt in die Notunterkunft.  © Blaulicht-News.de

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