Als die Polizei klingelt, verschanzt sich Mann mit Kettensäge in Wohnung!

Hamburg - In einem Hamburger Studentenwohnheim in Farmsen-Berne ist es am Freitag zu einem Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei gekommen.

SEK-Beamte rücken nach dem erfolgreichen Einsatz wieder ab.
SEK-Beamte rücken nach dem erfolgreichen Einsatz wieder ab.  © HamburgNews

Das Landeskriminalamt (LKA) habe mit einem Studenten sprechen wollen, sagte ein Polizeisprecher. 

Der Mann habe aber nicht öffnen wollen. 

Er habe den Beamten durch die geschlossene Tür gedroht, ihnen etwas anzutun. 

In der Wohnung sei auch eine Kettensäge gewesen, berichtete der Sprecher weiter. 

Ob der Student den Beamten durch die Tür auch damit gedroht habe, konnte der Polizeisprecher zunächst nicht sagen. 

Schließlich habe der Mann aufgegeben und sei rausgekommen. 

Eine Amtsärztin soll untersuchen, ob er psychisch auffällig ist. 

Nähere Details konnte die Polizei zunächst nicht nennen. 

Der U-Bahnhof Farmsen musste wegen des Einsatzes vorübergehend gesperrt werden.

Update, 18.15 Uhr: Bewohner hatte auch ein Beil bei sich

Nach neuen Informationen hatte der Mann neben der Kettensäge auch ein Beil in seiner Wohnung. 

Der psychisch auffällige 28-Jährige habe die Tür nicht öffnen wollen, als das LKA mit ihm reden wollte. Er habe den Beamten durch die geschlossene Tür gedroht, ihnen etwas anzutun. Danach habe er gedroht, sich selbst zu verletzen.

Ob der Student den Beamten durch die Tür auch mit dem Beil und der Kettensäge drohte, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Schließlich habe der Mann aufgegeben und sei rausgekommen. 

Eine geschlossene Unterbringung wurde laut Polizei angeordnet. 

Titelfoto: HamburgNews

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