Schreckliches Gewaltverbrechen in Hamburg: Frau tot aufgefunden!

Hamburg - Bei einer Gewalttat im Hamburger Stadtteil Neuallermöhe ist am Sonntag eine Frau getötet worden.

Mitarbeiter der Spurensicherung sind vor Ort.
Mitarbeiter der Spurensicherung sind vor Ort.  © René Schröder

Sie wurde am Nachmittag im Keller eines Wohnhauses im Rahel-Varnhagen-Weg aufgefunden.

Die Polizei habe zunächst nach einer männlichen Person gefahndet, sagte ein Sprecher des Lagedienstes noch am frühen Abend.

Nach weiteren Informationen tauchte dann aber wenig später ein tatverdächtiger Mann in der Nähe des Tatorts auf und konnte festgenommen werden.

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Nähere Angaben zum Opfer oder zur Tat gab die Polizei bislang noch nicht bekannt.

Ein Tatverdächtiger wurde vor Ort festgenommen.
Ein Tatverdächtiger wurde vor Ort festgenommen.  © René Schröder

Ein Team der Spurensicherung ist noch vor Ort, die Mordkommission ermittelt.

Update, 20.12 Uhr: Zwei Männer festgenommen

Nach weiteren Medienberichten, hat es im Zusammenhang mit der Gewalttat noch eine zweite Festnahme gegeben.

Die Hintergründe bleiben aber weiter unklar.

Update, 11. Januar, 11.37 Uhr: Weitere Details bekannt

Wie die Polizei am Montag weiter mitteilte, handelt es sich bei dem Opfer um eine 20 Jahre alte Frau. Wegen der nicht weiter genannten Umstände, gehe man von einem Gewaltverbrechen aus. Zur Todesursache ist aber nichts bekannt.

Noch sei auch unklar, ob es sich bei dem Mann, der vor Ort festgenommen wurde, um einen Tatverdächtigen handelt. Er sei vor der Polizei davongelaufen und habe sich in einem Carport versteckt, so eine Sprecherin.

Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen übernommen.

Update, 11. Januar, 13.44 Uhr: Tatverdächtiger wählte Notruf

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 26-jährigen Mann, teilte die Polizei am Montag weiter mit. Er selbst habe die Rettungskräfte über eine verletzte Person informiert und sie in den Keller des Mehrfamilienhauses geführt.

Die Einsatzkräfte fanden die leblose Frau vor und alarmierten daraufhin die Polizei. Dann sei der Mann zunächst geflüchtet.

Er wurde inzwischen einem Haftrichter zugeführt.

Update, 12. Januar, 10.40 Uhr: Opfer wurde zuvor gestalked

Wie die Mopo am Dienstag berichtete, wurde das 20-jährige Opfer offenbar erstickt. Sie soll zuvor eine Stalking-Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei gestellt haben.

Ob der Tatverdächtige, der dem Bericht zufolge 22 Jahre alt sein soll, damit im Zusammenhang steht, ist aktuell noch nicht bekannt.

Titelfoto: René Schröder

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