Streit am Jungfernstieg eskaliert: Unbeteiligter lebensgefährlich verletzt

Hamburg - Bei einer Auseinandersetzung an der Hamburger Binnenalster ist ein 21-Jähriger mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden.

Polizisten patrouillieren in der Hamburger Innenstadt. (Symbolbild)
Polizisten patrouillieren in der Hamburger Innenstadt. (Symbolbild)  © Axel Heimken/dpa

Wie die Polizei erst am Dienstag mitteilte, hatte er am späten Samstagabend offenbar einen Streit zwischen zwei anderen Männern schlichten wollen. 

Einer der beiden habe ihm daraufhin einen Stich in den Bauch versetzt. Die Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Der Verletzte flüchtete zum Jungfernstieg und fuhr mit der S-Bahn noch bis zum Bahnhof Veddel. 

Dort wurde er in ein Krankenhaus gebracht, nachdem ein Bekannter den Rettungsdienst verständigt hatte. Er brauchte eine Notoperation.

In Tatortnähe, also in der Grünanlage Neuer Jungfernstieg/Lombardsbrücke, sollen mehrere andere Männer gewesen sein, die die Streitenden kannten. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen der Auseinandersetzung.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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