Hamburger Stückelmord: Wenige Hinweise nach "Aktenzeichen XY"

Hamburg – Im Fall der vor drei Jahren ermordeten und zerstückelten Prostituierten Maria A. (†48) sind nach einem Aufruf in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" nur wenige Anrufe bei der Hamburger Polizei eingegangen. 

So soll "Rosa" zuletzt ausgesehen haben.
So soll "Rosa" zuletzt ausgesehen haben.  © Polizei Hamburg

Zunächst habe es keine Erkenntnisse gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Eine abschließende Bewertung stehe aber noch aus.

Vor drei Jahren war die 48 Jahre alte Prostituierte ermordet worden, die als "Rosa" in Bahnhofsnähe gearbeitet hatte. Kurz darauf waren am Elbufer in Hamburg erste Körperteile gefunden worden. 

In den folgenden zwei Wochen wurden weitere Leichenteile in Gewässern unterschiedlicher Stadtteile gefunden. Die Orte lagen zum Teil mehr als 20 Kilometer voneinander entfernt.

Trotz intensiver und internationaler Ermittlungen rund um den grausigen Fall fehlte lange jede heiße Spur zum Täter. Kürzlich war auf der Suche nach neuen Ermittlungsansätzen ein schon damals sichergestelltes, übergroßes T-Shirt in den Fokus der Mordkommission gerückt.

Auf dem dunkelblauen XXXL-Shirt fanden die Ermittler sowohl männliche DNA als auch Spuren des Opfers. 

Am Mittwochabend war der Fall in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" erneut dargestellt und das übergroße T-Shirt gezeigt worden.

Dieses T-Shirt könnte dem Täter gehören.
Dieses T-Shirt könnte dem Täter gehören.  © Polizei Hamburg

Die Frau war wohl erst wenige Tage zuvor aus Spanien angereist, um hier als Straßenprostituierte Geld für ihre Kinder, Enkelkinder und ihre übrige Familie in Afrika zu verdienen.

Titelfoto: Polizei Hamburg (Bildmontage)

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