Nach Einbruch gestolpert? Passanten finden Leiche auf Gehweg

Hamburg - Im Hamburger Stadtteil Lokstedt haben Passanten am Wochenende eine schreckliche Entdeckung gemacht: Ein Mann lag leblos auf dem Bürgersteig. 

Auf dem Gehweg blieb eine Blutlache zurück.
Auf dem Gehweg blieb eine Blutlache zurück.  © JOTO

Bereits am frühen Sonntagmorgen sei der Tote auf dem Bauch liegend und mit einer großen Kopfwunde auf dem Gehweg in der Straße Deepenblöcke gefunden worden, teilte die Polizei am Montagmittag mit. 

Die Passanten wählten sofort den Notruf, doch die herbeieilenden Rettungskräfte der Feuerwehr konnten vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Zunächst waren die Hintergründe noch völlig rätselhaft. Doch nun scheint klar: Unmittelbar vor seinem Tod soll der Mann noch in ein Tierbestattungsinstitut ganz in der Nähe eingebrochen sein. 

Hinweise gab es genug. Die Ermittler der Polizei fanden bei dem Toten eine Tasche mit vier Laptops, die wohl kurz zuvor aus dem Institut entwendet worden waren. Außerdem hatte der Mann einen Rucksack mit mutmaßlichen Einbruchswerkzeugen dabei. 

Anschließend konnten die Ermittler den Toten bereits zweifelsfrei identifizieren. 

Den Angaben zufolge handelt es sich bei dem Mann um einen polizeibekannten 54-Jährigen, der bereits weitere Einbruchsdelikte zu verantworten hatte. 

Leichenfund in Hamburg: Erste Vermutung zur Todesursache

Die genaue Todesursache ist zwar noch unklar. Doch laut Polizei gibt es bereits einen ersten Verdacht: So könnte der Mann nach seiner mutmaßlichen Diebestour über eine Hecke auf dem Grundstück gestolpert und schließlich mit dem Kopf auf dem Gehweg aufgeschlagen sein, wo er dann verblutete.

Hinweise auf eine mögliche Fremdeinwirkung gab es demzufolge nicht. 

Die Leiche des Mannes wird nun im Hamburger Institut für Rechtsmedizin obduziert. Die polizeilichen Ermittlungen dauern derweil an. 

Update, 7. August, 13.43 Uhr: Todesursache steht fest

Laut Obduktionsbericht starb der Mann unmittelbar nach seinem Einbruch an einem Herzinfarkt, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. 

Weitere Hintergründe wurden nicht bekannt gegeben. 

Titelfoto: JOTO

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