Schnelles Geld mit Bitcoin & Co.? Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche!

Bremen - Geschichten über schnell verdientes Geld mit Kryptowährungen, wie den bekannten Bitcoins, locken aktuell viele Menschen auf Trading-Plattformen.

Kryptowährungen wie Bitcoins werden immer beliebter.
Kryptowährungen wie Bitcoins werden immer beliebter.  © Florian Schuh/dpa-tmn

Doch die Polizei warnt nun vor einer neuen Betrugsmasche, mit der Cyberkriminelle ihre Opfer um viel Geld bringen können.

"Die Opfer investieren im Glauben, gut beraten worden zu sein und sehen ihr Geld nie wieder", heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Bremer Polizei. Derzeit werde bereits in 15 Fällen gegen solche Online-Anlage-Betrüger ermittelt.

Demnach nutzen Cyberkriminelle es aus, dass viele Neueinsteiger nur wenig Hintergrundwissen im Online-Trading mitbringen.

Dabei sehen die betrügerischen Plattformen auf den ersten Blick seriös aus und sind daher für den Laien nur schwer von richtigen Brokern zu unterscheiden. Es komme auch vor, dass diese Webseiten in vertrauenswürdigen Tageszeitungen, in Magazinen, im TV oder in den sozialen Medien beworben werden.

"Einige dieser Anbieter gaben in der Vergangenheit an, auch mit Prominenten erfolgreich zusammen gearbeitet zu haben", so die Polizei. Dies sei jedoch frei erfunden.

Auffällig sei, dass sich Cyberkriminelle meist direkt bei ihren interessierten Neukunden melden, sobald diese sich bei der vermeintlichen Trading-Plattform angemeldet haben. Dabei agieren sie den Angaben zufolge aus Call-Centern heraus, "betreuen" den ahnungslosen Kunden sehr intensiv per Telefon und Messenger-Dienst und setzen ihn dabei unter Druck.

Das investierte Geld werde dann aber nicht angelegt, sondern meist auf eigene Konten im Ausland überwiesen.

Mit einer Remote-Software können die Betrüger zudem unbemerkt Daten zu Kreditkarten und Bankkonten ihrer Nutzer klauen, um so noch größere Geldbeträge zu erbeuten.

So könnt Ihr Euch vor einem Trading-Betrug schützen

Die Betrüger setzen ihre Opfer auch telefonisch unter Druck.
Die Betrüger setzen ihre Opfer auch telefonisch unter Druck.  © Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn

Wenn Ihr befürchtet, bereits Opfer eines solchen Betrugs geworden zu sein, solltet Ihr umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten.

Schützen könnt Ihr Euch allerdings nur mit einem gesunden Misstrauen, wenn es um besonders verlockende Gewinne geht. Behaltet im Hinterkopf, dass seriöse Banken und Sparkassen in der Regel nicht direkt auf Kunden zugehen, um sie zum Online-Trading zu bewegen.

Und: Wenn Ihr eine Plattform ins Auge gefasst habt, informiert Euch ausreichend über den Betreiber, bevor Ihr Euch anmeldet oder gar Geld investiert.

Titelfoto: Florian Schuh/dpa-tmn

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