Rätselhafte Blutlache: Rettungshund verfolgt Spur durch Wohngebiet

Hamburg - Große Aufregung in Hamburg! Ein Passant entdeckte am Samstagvormittag eine Blutlache auf einem Gehweg im Stadtteil Jenfeld.

Rettungshund "Elmo" von den Johannitern nimmt die Spur auf.
Rettungshund "Elmo" von den Johannitern nimmt die Spur auf.  © René Schröder

Direkt am Anfang des nur für Fußgänger benutzbaren Verbindungsweges zwischen Tycho-Brahe-Weg und Rodigallee befand sich auf dem Boden ein deutlich sichtbarer, großer Blutfleck.

Fußabdrücke führten von dort bis zur Rodigallee und endeten.

Gegen 10 Uhr meldete der Passant den Fund der Polizei, sagte ein Sprecher des Lagezentrums.

Eine Streife sah sich vor Ort um und entschied, die Rettungshundestaffel der Johanniter anzufordern.

Es war wegen der Blutmenge nicht auszuschließen, dass sich ein schwer verletzter Mensch in einer lebensbedrohlichen Lage befindet.

Wenig später nahm Rettungshund "Elmo" die Spur auf.

Polizei bekommt möglicherweise wichtigen Hinweis in dem Fall

Die Suche führte die Beamten auch zum Netto an der Rodigallee.
Die Suche führte die Beamten auch zum Netto an der Rodigallee.  © René Schröder

Der Suchtrupp lief über die Rodigallee in einen Grünstreifen Richtung Bohlens Allee, wieder an der Rodigallee entlang und über den Netto-Parkplatz zum Mariusweg.

Während der Suche sperrte die Polizei kurzzeitig Straßen, damit "Elmo" ungestört schnüffeln konnte.

Doch der Hund fand keinen Verletzten. Die Suche wurde am frühen Nachmittag eingestellt.

Laut Polizei soll ein Zeuge von einem am Fuß verletzten Mann berichtet haben, den er am Donnerstag in dem Bereich gesehen habe. Daher werden nun die Krankenhäuser nach so einem Verletzten abgefragt.

Außerdem sei es möglich, dass das Blut von einem Tier stammt, das angefahren oder anderweitig verletzt wurde.

Die Kripo hat im Fall der rätselhaften Blutspur die Ermittlungen übernommen.

Titelfoto: René Schröder

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