Schon wieder! Ringelnatz-Ameisen zum siebten Mal gestohlen

Hamburg - Sie haben weise auf den letzten Teil der Reise verzichtet - kommen aber nicht zur Ruhe. Bereits zum siebten Mal haben Diebe eine der kupfernen Ringelnatz-Ameisen-Figuren an der Hamburger Elbchaussee gestohlen.

Die Hamburger "Alfred Toepfer Stiftung" hatte das Kunstwerk 2014 in Erinnerung an die bekannten Ringelnatz-Verse eingeweiht.
Die Hamburger "Alfred Toepfer Stiftung" hatte das Kunstwerk 2014 in Erinnerung an die bekannten Ringelnatz-Verse eingeweiht.  © Georg Wendt/dpa

Diese Woche sei schon wieder eine Ameise entwendet worden, sagte eine Sprecherin der "Alfred Toepfer Stiftung" am Sonntag. Zurückgeblieben seien nur zwei Beine der Bronzefigur. "Es ist wirklich unfassbar traurig." Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" darüber berichtet.

Die Hamburger "Alfred Toepfer Stiftung" hatte das Kunstwerk 2014 in Erinnerung an die bekannten Ringelnatz-Verse eingeweiht. Sie sind auf einer Kupferplatte unter der Skulptur eingraviert: "In Hamburg lebten zwei Ameisen, die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee, da taten ihnen die Beine weh. Und da verzichteten sie weise, dann auf den letzten Teil der Reise."

Das letzte Mal war eine Ameise im Dezember 2021 gestohlen und dann im April ersetzt worden. Genau diese neue Ameise sei jetzt entwendet worden, sagte die Sprecherin.

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Die Skulptur mit den Ameisen in Überlebensgröße gehört nach Angaben der Stiftung zu den wohl am häufigsten eingeweihten Denkmälern Hamburgs.

Im April hatte die Stiftung erklärt: "Es bleibt zu hoffen, dass dies die letzte Einweihung des Ameisen-Denkmals gewesen sein wird."

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

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