Darum kuschelt Jan Delay mit "100 Kilogramm Gammelfleisch"

Hamburg - Igitt? Rapper Jan Delay (44, "Oh Jonny) ließ sich in jungen Jahren von dem bekannten Hiphop-Fotografen Mika Väisänen in einem Supermarkt mit etlichen Kilogramm "Gammelfleisch" fotografieren. Warum, erklärt er auf Instagram.

Der Musiker Jan Delay (44) steht auf der Bühne der O2 World.
Der Musiker Jan Delay (44) steht auf der Bühne der O2 World.  © dpa/Axel Heimken

Die Bilder seien alle in einem Supermarkt entstanden, so der Rapper. Wann genau, verrät er nicht. 

Auf drei Bildern posiert er unter anderem mit einem Einkaufswagen voller Dauerwurstwaren, auf einem anderem kuschelt er mit eingeschweißtem Speck. Oder wie es der 44-Jährige formuliert: Er posiert mit "Gammelfleisch". Vermutlich ein Seitenhieb Wurst-Produzenten, die wohl weniger großen Wert auf Fleischqualität und Nachhaltigkeit legen.

Aber warum das Ganze?

Ganz einfach, dabei handelte es sich um einen Marken-Deal, erklärt der Rapper auf Instagram weiter. Aber nicht etwa für den Supermarkt oder die Fleischwaren, sondern für die Klamotten, die er auf den Fotos trägt.

Und so funktionierte das Ganze: Jan Delay bekam von Modemarken unterschiedliche Klamotten geschickt. Genug für ihn und seine "Homies", wie er selbst schreibt. Anschließend folgte ein Fotoshooting bei dem die geschenkten (?) Klamotten von ihm präsentiert werden mussten. 

Die Marken bekamen anschließend die Bilder, schalteten damit Anzeigen für sich in HipHop-Magazinen und machten gleichzeitig Werbung für die neue Platte des Rappers. Eine klassische "Win-Win"-Situation, so Jan Delay über den Deal von damals.  

Da Delay aber keine Lust auf ein Standard-Hiphop-Fotoshooting "mit coolem Rumgepose" hatte, kam der junge Rapper auf die Idee, sich im "Wursthimmel", beziehungsweise wohl eher in der "Wursthölle", knipsen zu lassen. 

Für Aufmerksamkeit sorgte das ungewöhnliche Shooting allemal. Und darum geht es bei Werbung schließlich. Also: Alles richtig gemacht, Herr Delay.

Der Rapper selbst legt großen Wert auf Tierwohl und qualitativ hochwertiges Fleisch, wie er schon 2014 der Regionalzeitung Der Westen verriet.

Titelfoto: dpa/Axel Heimken

Mehr zum Thema Hamburg:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0