Drama um Peter Urban! Not-Op rettet das Leben von ESC-Urgestein

Hamburg - Das war knapp! "Eurovision Song Contest"-Urgestein Peter Urban (73) musste nach einer Blutvergiftung notoperiert werden und liegt seitdem in einem Hamburger Krankenhaus.

Peter Urban (73) moderiert seit 1997 den Eurovision Song Contest und liegt nun nach einer Not-Op im Krankenhaus. (Archivfoto)
Peter Urban (73) moderiert seit 1997 den Eurovision Song Contest und liegt nun nach einer Not-Op im Krankenhaus. (Archivfoto)  © Georg Wendt/dpa

Seine Ehefrau Laura (44) zeigte sich geschockt. "Peter hatte plötzlich starke Schmerzen, konnte sich nicht mehr bewegen. Nach drei Tagen bekam er nachts hohes Fieber bis 39 Grad", erklärte sie der Bild.

Sein Hausarzt schickte ihn sofort ins Krankenhaus nach Eilbek. Die richtige Entscheidung, wie sich herausstellte! Im Blut wurde bei Urban, der seit 1997 Europas größten Musikwettbewerb im Fernsehen moderiert, ein Entzündungswert von 280 gemessen. Normal sind hingegen 5 mg/l.

"Peter hatte in der Vergangenheit mehrere Operationen wegen einer immer wieder infizierten Hüfte", sagte seine Ehefrau. "Sie haben dann beschlossen, ihn ohne Hüftgelenk leben zu lassen."

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Doch genau an dieser Stelle wurden nun infizierte Flüssigkeit und ein infiziertes Hämatom gefunden. "Sie waren in der Klinik ziemlich besorgt wegen drohender Sepsis, haben ihn sofort operiert", schilderte Laura die bangen Momente. "Alles wurde gespült und er bekommt nun Antibiotika."

Peter Urban befindet sich auf dem Wege der Besserung

Die 44-Jährige bestätigte noch einmal, was passiert wäre, wenn er nicht direkt zum Arzt gegangen wäre und dieser ihn sofort in die Klinik geschickt hätte. "Vermutlich wäre es zu spät gewesen."

Nach den Aussagen von Ehefrau Laura sei der 73-Jährige vor kurzer Zeit gestürzt. Ob der aber mit dem Hämatom zusammenhänge, sei unklar. "Peter ist jedenfalls nicht gut drauf. Er fühlt sich ausgebremst."

Am Ende gab aber auch er Entwarnung. "Ich bin auf dem Wege der Besserung."

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

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