Gänsemarkt-Passage soll bald abgerissen werden

Hamburg - Die Gänsemarkt-Passage in der Hamburger Innenstadt soll im September abgerissen werden.

Die Einkaufspassage am Gänsemarkt wurde 1980 eröffnet. (Archivbild)
Die Einkaufspassage am Gänsemarkt wurde 1980 eröffnet. (Archivbild)  © Christian Charisius/dpa

Auf dem Areal solle ein neues mehrgeschossiges Gebäude mit Laden- und Gastronomieflächen und auch Wohnungen entstehen, sagte der Chef der Signa Real Estate, Timo Herzberg, dem Radiosender NDR 90,3. Der Bauantrag sei in Absprache mit der Stadt eingereicht, nun fehle noch die Baugenehmigung für das neue Gebäude.

"Künftig wird man dort auch wohnen können und arbeiten. Dadurch entstehen natürliche Frequenzen, die dann buntes Treiben ermöglichen", sagte Timo Herzberg.

22 Wohnungen seien im Neubau in den oberen Geschossen geplant, sechs davon gefördert. Bei den gewerblichen Mietern setze das Unternehmen auch auf kleine Handwerksbetriebe wie einen Schuhmacher und eine Goldschmiedin.

Teile des Gebäudes sollen erhalten bleiben

Außerdem seien Restaurants und weitere Geschäfte vorgesehen. Laut Herzberg wurde auch geprüft, Teile des Gebäudes zu erhalten. Zusammen mit der Stadt habe man sich aber dann für den Neubau entschieden. Der Baubeginn ist nach dem Abriss für Frühjahr 2023, die Fertigstellung für 2025 geplant.

Der Projektentwickler gehört zur Signa-Holding des österreichischen Milliardärs René Benko (45), die in Deutschland auch als Eigentümer der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof bekannt ist.

Zum Portfolio der Signa Real Estate gehören in Hamburg bereits die Alsterarkaden, das Alsterhaus sowie der geplante Elbtower.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

Mehr zum Thema Hamburg: