Neues Wahrzeichen für Hamburg: Prototyp von Elbtower enthüllt

Hamburg - Fünf Jahre vor der geplanten Fertigstellung des Elbtowers in der Hamburger Hafencity ist eine Musterfassade des künftig höchsten Gebäudes der Stadt aufgebaut worden.

Torben Vogelgesang, Niederlassungsleiter, steht vor einem 1:1-Fassadenprototyp für den Elbtower.
Torben Vogelgesang, Niederlassungsleiter, steht vor einem 1:1-Fassadenprototyp für den Elbtower.  © Christian Charisius/dpa

"Wir haben einen 1:1-Fassadenprototyp errichtet – 11 Meter hoch, 13,5 Meter breit", sagte Torben Vogelgesang, Niederlassungsleiter der Signa in Hamburg, am Mittwoch. 

"Wir wollen zeigen: Da kommt was." Die Musterfassade sei jetzt schon sehr beeindruckend. 

Geplant sei, die Musterfassade Anfang 2021 noch einmal um ein Stockwerk zu erhöhen.

Bremse und Gas verwechselt? Auto kracht in Hauseingang
Hamburg Unfall Bremse und Gas verwechselt? Auto kracht in Hauseingang

Der Baubeginn für das 245 Meter Hochhaus ist 2021 geplant, es soll 2025 fertig sein. 

Es wird den Angaben zufolge mit seinen 61 Stockwerken das dritthöchste Gebäude Deutschlands werden. 

Die Investmentgesellschaft Signa hatte das Grundstück bei den Elbbrücken von der Stadt erworben.


So imposant soll der Elbtower in der Hafencity einmal aussehen.
So imposant soll der Elbtower in der Hafencity einmal aussehen.  © SIGNA-Chipperfield/HafenCity Hamburg GmbH/dpa

Grünes Licht für Elbtower-Bau

Die Hamburgische Bürgerschaft hatte bereits vor einem Jahr grünes Licht für den Verkauf des Elbtower-Grundstücks gegeben. 

Allerdings wurde die Zustimmung an Zusatzbedingungen geknüpft, um Risiken für die Stadt durch die Realisierung des 245 Meter hohen Gebäudes an den Elbbrücken zu minimieren.

Der Investor Signa Prime Selection will rund 700 Millionen Euro in den Bau investieren. Hinter Signa steht unter anderem der österreichische Unternehmer René Benko.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

Mehr zum Thema Hamburg: