Endlich wieder Festivals und Tourneen ohne Masken mit 2G-Modell?

Hamburg - Der Flickenteppich muss weg! Der Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, Jens Michow, fordert für seine Branche bundesweit einheitliche Regeln.

Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, fordert bundesweit einheitliche Regeln bei Konzertbesuchen.
Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, fordert bundesweit einheitliche Regeln bei Konzertbesuchen.  © Fotomontage: Christophe Gateau/dpa, Thomas Frey/dpa

"Wir hoffen, dass das Hamburger 2G-Modell eine Blaupause für alle anderen Bundesländer ist", sagte Michow.

Solange es Kapazitätsbeschränkungen und Abstandsregeln gebe, machten Veranstaltungen wirtschaftlich keinen Sinn.

Sein Verband begrüße daher die 2G-Option, die von Samstag an in Hamburg möglich ist.

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Dann können Veranstalter entscheiden, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit sind, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen.

Dieses bezieht Getestete und damit Ungeimpfte ein, unterliegt aber den bisherigen Corona-Einschränkungen.

"Konzerttourneen werden allerdings erst dann wieder möglich sein, wenn es in Deutschland keinen Flickenteppich unterschiedlichster Regelungen gibt, sondern die Länder sich endlich auf ein einheitliches Öffnungsszenario einigen", betonte Michow.

Da PCR-Tests weitaus zuverlässigere Ergebnisse als Schnelltests lieferten, müsse es auch möglich sein, PCR-Getesteten den Zutritt zu Veranstaltungen ohne Kapazitätsbeschränkungen zu erlauben.

Titelfoto: Fotomontage: Christophe Gateau/dpa, Thomas Frey/dpa

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