"Endlich wieder tanzen und trinken": So läuft das 2G-Feiern auf dem Kiez!

Hamburg – Das seit drei Wochen geltende 2G-Optionsmodell für Wirte und Veranstalter findet in Hamburg großen Anklang.

Im Fenster einer Kiez-Kneipe hängt ein Zettel zum 2G-Modell.
Im Fenster einer Kiez-Kneipe hängt ein Zettel zum 2G-Modell.  © Markus Scholz/dpa

Bisher hätten 720 Betriebe das Modell beantragt, sagte ein Sprecher des Senats der Deutschen Presse-Agentur.

Betreiber können nun selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene reinlassen, die dann von den Corona-Beschränkungen teilweise befreit sind, oder ob sie weiterhin für Getestete offen sind. Bisher seien bei Kontrollen nur wenige Verstöße festgestellt worden, sagte der Sprecher.

"Bergsteigerbar"-Chef Nio, der sein Lokal am Hamburger Berg auf St. Pauli betreibt, schwärmt von der wiedergewonnenen Freiheit: "Die Stimmung ist super. Die Leute freuen sich, dass sie endlich wieder tanzen und trinken können."

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Der "Nordlicht"-Besitzer Peter Arndt hat in seiner Kneipe ein Hybridmodell eingeführt. "Um unsere Gäste, die noch nicht geimpft sind, nicht zu verlieren, haben wir uns dazu entschlossen, unter der Woche das 3G- und am Wochenende das 2G-Modell zu nutzen", sagt er.

Hamburg war mit dem 2G-Modell bundesweit Vorreiter. Inzwischen haben andere Länder nachgezogen, etwa Berlin, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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