Rätselhaftes Fisch-Sterben an der Nordseeküste: Biologen haben ersten Verdacht

Kiel/Hannover - An der Nordseeküste von Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind in den vergangenen Tagen an mehreren Orten hunderte tote Fische angeschwemmt worden.

Eine tote Brasse liegt am Ufer im ostfriesischen Greetsiel. (Archivbild)
Eine tote Brasse liegt am Ufer im ostfriesischen Greetsiel. (Archivbild)  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Wie die Schutzstation Wattenmeer am Dienstag mitteilte, ist die Ursache für das Massensterben noch rätselhaft. 

"Das Meerwasser ist nur etwa 20 Grad warm und Heringe weichen vor Überhitzung normalerweise in tieferes Wasser aus", sagt der Biologe Rainer Borcherding. 

Möglicherweise seien die nur wenige Monate alten Tiere in Kontakt mit giftigen Algen gekommen, die sich aufgrund der warmen Witterung zu entwickeln beginnen.

An den Fundstellen wurden Proben entnommen. Die Ergebnisse der Analysen sollen in einigen Tagen vorliegen.

Nach ersten Medien-Informationen wurden die Fische vor Büsum, Eiderstedt, Nordstrand und Cuxhaven angeschwemmt.

Titelfoto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

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