Für ein neues Autobahnkreuz: Beeinträchtigungen auf der A7 bei Hamburg

Hamburg - Der Bau eines neuen Autobahnkreuzes im Süden Hamburgs wird ab kommender Woche zu Beeinträchtigungen auf der A7 führen.

Ein Schild auf der A7 weist auf die langwierigen Bauarbeiten rund um Hamburg hin.
Ein Schild auf der A7 weist auf die langwierigen Bauarbeiten rund um Hamburg hin.  © Daniel Reinhardt/dpa

In den Nächten vom 29. November bis zum 11. Dezember werde sowohl in Richtung Hannover als auch Flensburg/Kiel jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen, teilte die Autobahn GmbH Nord mit.

Die Sperrungen im Bereich Hamburg-Heimfeld/-Hausbruch werden schrittweise um 20 Uhr beginnen und gegen 5 Uhr am Morgen enden.

Nördlich der Anschlussstelle Hausbruch soll die von Stade kommende A26 West an die A7 angeschlossen werden und das Kreuz Hamburg-Hafen entstehen. Von dort soll sie ab 2031 als A26 Ost durch das Hafengebiet bis zur A1 bei Hamburg-Stillhorn weitergehen.

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Um Platz für die Bauarbeiten zu schaffen, werden alle sechs Fahrspuren der A7 auf die Richtungsfahrbahn Flensburg/Kiel verlegt. Für die geänderte Verkehrsführung sind neue Fahrbahnmarkierungen und ein Versetzen der Mittelleitplanken erforderlich.

Der Umbau werde mehrere Nächte in Anspruch nehmen, hieß es. Zudem wird die Auffahrt Hamburg-Hausbruch ab 6. Dezember langfristig für den Verkehr in Richtung Norden gesperrt.

A7 wird im Bereich Hamburger Hafen auf acht Spuren ausgebaut

Die Bauarbeiten sind besonders umfangreich, weil die Projektgesellschaft Deges zurzeit auch die A7 südlich des Elbtunnels von sechs auf acht Spuren verbreitert. Dafür werden in die 3,8 Kilometer lange Brückenkonstruktion, über die die A7 durch den Hafen verläuft, zwei weitere Spuren eingebaut.

Auch im Bereich des künftigen Kreuzes Hamburg-Hafen bis nach Heimfeld soll die Autobahn achtspurig werden.

Geplant sind der Bau zweier neuer Brücken sowie die Verlegung der querenden Straße Moorburger Elbdeich.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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