Großeinsatz der Polizei zur Einhaltung der Corona-Regeln in Hamburg

Hamburg - Die Hamburger Polizei hat am Freitagabend eine Schwerpunktkontrolle zur Einhaltung der Corona-Regeln in Lokalen, Bars und Shisha-Bars gestartet. 

Polizisten kontrollieren in einer Bar die Einhaltung der Corona-Vorgaben, hauptsächlich, ob die Einträge in der Gästeliste mit den Ausweispapiere der Besucher übereinstimmen. Im Ergebnis waren einige Angaben unvollständig, falsch, oder die Besucher konnten sich nicht ausweisen.
Polizisten kontrollieren in einer Bar die Einhaltung der Corona-Vorgaben, hauptsächlich, ob die Einträge in der Gästeliste mit den Ausweispapiere der Besucher übereinstimmen. Im Ergebnis waren einige Angaben unvollständig, falsch, oder die Besucher konnten sich nicht ausweisen.  © dpa/Markus Scholz

Rund 250 Beamte seien am Abend und in der Nacht vor allem in der Innenstadt aber auch in anderen Stadtteilen im Einsatz, sagte Polizeipressesprecherin Sandra Levgrün in Hamburg-Billstedt, wo gegen 19 Uhr eine Bar kontrolliert wurde. 

Hauptaugenmerk der Kontrollen richtet sich auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie die Erfassung der Kontaktdaten der Gäste. 

Weil die meisten Übertragungen mittlerweile in der Gruppe der 20 bis 40-Jährigen stattfänden, seien die Maßnahmen gezielt auf Bars und Clubs ausgerichtet, da dort besonders junge Menschen zusammenkämen, sagte die Polizeipressesprecherin.

In Hamburg waren die Coronafälle in den vergangenen Tagen so stark wie seit Anfang April nicht mehr gestiegen. Am Freitag wurden insgesamt 145 Neuinfektionen gemeldet. In der Vorwoche betrug die Zahl der Neuinfektionen noch 80. Insbesondere für die Gastronomie könnte diese Entwicklung wieder neue Einschränkungen bedeuten. 

Auf St. Pauli waren vergangene Woche sieben Clubs und Bars aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Regeln bis zum 30. November geschlossen worden.

An den großangelegten Kontrollen am Freitag waren neben der Polizei auch die Bezirksämter, der Zoll, der Arbeitsschutz und die Gesundheitsämter beteiligt.

Titelfoto: dpa/Markus Scholz

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