Polizei-Einsatz an der Autobahn: Aktivisten ketten sich an Köhlbrandbrücke fest

Hamburg - Auf der Hamburger Köhlbrandbrücke kommt es aktuell erneut zu Verkehrsbehinderungen.

Lastwagen fahren über die Köhlbrandbrücke in Hamburg.
Lastwagen fahren über die Köhlbrandbrücke in Hamburg.  © Daniel Reinhardt/dpa

Wie die Polizei mitteilte, halten sich dort mehrere Personen auf, um den Verkehr zu blockieren. Sie hätten sich offenbar auch selbst angekettet.

Die Einsatzkräfte der Polizei seien bereits vor Ort.

Auf Twitter bekannten sich die Klimaaktivisten der Bewegung "Extinction Rebellion" zu der Blockade und teilten mit: "Politiker:innen versagen, es ist Zeit für Blockaden! Wir kommen wieder, bis ihr handelt!"

Sonnenbrandgefahr! Warnung vor ungewöhnlich hoher UV-Strahlung
Hamburg Wetter Sonnenbrandgefahr! Warnung vor ungewöhnlich hoher UV-Strahlung

Bereits am Mittwoch hatten es in Hamburg mehrere Protestaktionen gegeben.

Mit einem Boot hatten die Aktivisten die Köhlbrandbrücke blockiert. Auch an den Landungsbrücken kam es zu Protesten.

Hamburger Polizei meldet Verkehrsbehinderung

"Extinction Rebellion" bekennt sich zu Aktion

Außerdem wurde das Hamburger Rathaus mit pink Farbe und den Worten "Wasser bis zum Hals" beschmiert.

Update, 12.06 Uhr: Polizei erteilt Platzverweise

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, hat die Polizei bereits fünf Platzverweise erteilt. Gegen 10.40 Uhr hätten die Beamten ein Fahrzeug angehalten und Personen wiedererkannt, die bereits an der Aktion am Mittwoch beteiligt gewesen sein sollen.

Aktuell befinden sich noch immer zwei männliche Personen angekettet an der Mittelleitplanke.

Update, 13.52 Uhr: Aktivisten von Brücke gelöst

Wie die Bewegung mitteilte, seien die beiden Menschen inzwischen von der Mittelleitplanke der Köhlbrandbrücke losgeschnitten worden. Sie seien nicht in Gewahrsam, hieß es in dem Tweet, in dem sich die Verfasser mit einem Hashtag auf das Motto "Wasser bis zum Hals" berufen.

Auf der Facebook-Seite von "Extinction Rebellion" konnten User live mitverfolgen, wie sich die Aktivisten an die Brücke gekettet hatten.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

Mehr zum Thema Hamburg: