Erneut Hamsterkäufe in Hamburg: Jetzt reagieren die Märkte

Hamburg - Mit dem Teil-Lockdown kommt es in Hamburg auch wieder zu coronabedingten Hamsterkäufen. Wegen vermehrter Vorratseinkäufe haben Läden die Abnahmemengen einiger Artikel bereits wieder begrenzt.

Ein Kunde des Supermarkts läuft an einem leeren Regal vorbei, in dem eine Dose liegt.
Ein Kunde des Supermarkts läuft an einem leeren Regal vorbei, in dem eine Dose liegt.  © Tom Weller/dpa

Nudeln, Konserven und Toilettenpapier seien derzeit Kassenschlager in den Supermärkten, sagte Mareike Petersen, Geschäftsführerin des Handelsverbands Nord (HDE), der Deutschen Presse-Agentur. 

Wie zum Beispiel auch bei Angebotsware üblich, dürften Kunden bei besonders nachgefragten Produkten nur begrenzte Mengen kaufen, sagte Petersen. Die Märkte entscheiden demnach eigenständig, wer wie viel kaufen darf. "Mehr als zwei Packungen Toilettenpapier braucht eine vierköpfige Familie in einer Woche nicht".

Grundsätzlich ist die Zunahme der Hamsterkäufe laut HDE keine Hamburger Besonderheit. Deutschlandweit würden die Menschen wieder lang haltbare Lebensmittel und die weißen Papierrollen bunkern. "Dafür gibt es keinen Grund. Es gibt genug - die Lager sind voll", betonte Petersen.

So dramatisch wie zu Beginn der Pandemie im März und April dieses Jahres sei die Lage aber noch nicht, sagte die HDE-Geschäftsführerin.

Damals hatte sich die Nachfrage nach Toilettenpapier mehr als verdoppelt.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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