Coronavirus: Weitere Einschränkungen in Hamburg im Kampf gegen die Ausbreitung

Hamburg - Auf die Menschen in Hamburg kommen am Montag weitere Einschränkungen im öffentlichen Leben zu - und die meisten Eltern werden nun mit der Betreuung des eigenen Nachwuchses konfrontiert.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher  © Daniel Bockwoldt/dpa

Laut einer Allgemeinverfügung der Gesundheitsbehörde bleiben die Kitas geschlossen, die Schulen öffnen nach Ablauf der Ferien nicht wieder. 

Nach Angaben der Stadt wird eine Notfallbetreuung eingerichtet, die aber in erster Linie für Menschen gedacht ist, die Berufen tätig sind, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung notwendig sind - beispielsweise im Gesundheitswesen oder bei Feuerwehr und Polizei.

Dennoch werde kein Kind vor verschlossen Türen stehen, versicherten die Behörden. 

Dringend wurde davon abgeraten, die Kinder statt in Kita oder Schule in die Obhut der Großeltern zu geben, da das Coronavirus gerade für ältere Menschen gefährlich sei.

Daneben kommen auf alle Hamburgerinnen und Hamburger weitere Einschränkungen zu. 

Nachdem bereits alle Theater und Konzerthäuser ihren Betrieb bereits eingestellt hatten, kündigte der Senat am Sonntag das Verbot aller öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen unabhängig von der Teilnehmerzahl an. 

Davon sind dann auch Clubs, Bars, Casinos, Bordelle, Fitnesscenter, Jugend- und Stadtteilzentren sowie alle Sportanlagen betroffen.

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Sämtliche Großveranstaltungen wurden in der Hansestadt abgesagt.
Sämtliche Großveranstaltungen wurden in der Hansestadt abgesagt.  © Markus Scholz/dpa

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