Feuerwehrmann läuft 374 Kilometer in Vollmontur und hat wichtige Botschaft

Sömmerda/Hamburg - Nach 374 Kilometern Laufen für den guten Zweck hat der Hamburger Feuerwehrmann Mario Schnepf am Samstag das Ziel seiner Benefiztour in Thüringen erreicht.

Mario Schnepf wird von Kameraden bei seiner Ankunft gefeiert.
Mario Schnepf wird von Kameraden bei seiner Ankunft gefeiert.  © Marie Hauschild/Deutsche Kinderhospiz- und Familienstiftung/dpa

Der 34 Jahre alte Brandmeister der Berufsfeuerwehr Hamburg traf am Vormittag im Stadtpark von Sömmerda ein, einer knapp 20.000 Einwohner zählenden Kreisstadt nördlich der Landeshauptstadt Erfurt. 

Dort wurde er von mehreren Hundert Menschen empfangen. Er war am vergangenen Montag in Hamburg in seiner 25 Kilogramm schweren Feuerwehrmontur einschließlich Helm und Einsatzstiefeln gestartet (TAG24 berichtete).

Schnepf wollte mit seinem Lauf zugunsten der Deutschen Kinderhospiz- und Familienstiftung (DKFS) auf das Schicksal der mehr als 50.000 Familien aufmerksam machen, deren Kind von einer lebensverkürzenden Krankheit betroffen ist. 20.000 Euro an Spenden sind nach Angaben der Stiftung während des Benefizlaufes zusammengekommen.

Nach der letzten acht Kilometer langen Etappe von Weißensee nach Sömmerda absolvierte Schnepf noch einen zwei Kilometer langen Benefizlauf im Stadtpark.

Dieser wurde zugunsten des Kinderhospizes Mitteldeutschland im thüringischen Tambach-Dietharz ausgetragen.

"Die letzte Etappe war ja kein Vergleich zu den anderen Strecken", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Auf dem Weg nach Thüringen sei er täglich 17 bis 18 Stunden gelaufen. 

Dabei habe er jeweils durchschnittlich 70 Kilometer absolviert. Zeitweilig fand er spontane Begleiter auf seiner Tour. 

Titelfoto: Marie Hauschild/Deutsche Kinderhospiz- und Familienstiftung/dpa

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