Hamburger Filmfest startet mit Corona-Beschränkungen

Hamburg - Wenn in einem Monat das Filmfest Hamburg in seine 28. Runde startet, wird vieles anders sein als in den Jahrzehnten zuvor.

Das Filmfest fand in den vergangenen Jahren noch ohne Abstandsregeln statt.
Das Filmfest fand in den vergangenen Jahren noch ohne Abstandsregeln statt.  © Filmfest Hamburg / Christian Spahrbier

Platzbeschränkungen in den Kinos, Streamingtickets für die Vorstellungen und nur rund 70 statt wie zuletzt fast 150 Filme - Corona hat vieles verändert. 

Einen klassischen Eröffnungsfilm wird es natürlich trotzdem geben. 

Im Ausnahmejahr startet das kompakte Filmfest Hamburg am 24. September mit der Premiere des Films "Enfant Terrible" von Regisseur Oskar Roehler, wie der Veranstalter am Montag in Hamburg mitteilte. 

Der Film sei eine große Verbeugung Roehlers vor der deutschen Regie-Ikone Rainer Werner Fassbinder, der im Mai dieses Jahres 75 Jahre alt geworden wäre. 

Ursprünglich sollte der Streifen, der am 1. Oktober in die Kinos kommt, als einziger deutscher Spielfilm bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes gezeigt werden, das allerdings coronabedingt ausfallen musste.

Zur Deutschlandpremiere werden der Regisseur und die Schauspielerinnen und Schauspieler des Films erwartet. 

Auch Streamingtickets geplant

Das Filmfest Hamburg wird bis zum 3. Oktober rund 70 Filme in fünf Festivalkinos präsentieren. 

Damit trotz der Platzbeschränkungen in den Kinos mehr Menschen in den Genuss der Werke kommen können, soll es für einige Produktionen auch Streamingtickets geben. 

Im vergangenen Jahr hatten dem Veranstalter zufolge noch rund 45.000 Menschen das Filmfest in der Hansestadt besucht.

Titelfoto: Filmfest Hamburg / Christian Spahrbier

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