Freibad-Saison: Wer sich abkühlen will, muss jetzt schnell sein!

Hamburg - Wer sich in den nächsten Tagen bei den heißen Temperaturen in einem der Hamburger Freibäder abkühlen möchte, sollte sich schon frühzeitig um ein Ticket kümmern. 

Eine Frau steht im Freibad unter einem Wasserpilz und erfrischt sich. (Symbolbild)
Eine Frau steht im Freibad unter einem Wasserpilz und erfrischt sich. (Symbolbild)  © Thomas Warnack/dpa

"Das Wetter wird ja klasse. Und da wir ja wirklich nur 20 bis 30 Prozent der üblichen Kapazitäten anbieten dürfen, ist es natürlich schnell ausverkauft", sagte Bäderland-Sprecher Michael Dietel am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. 

Das Kaifu-Bad in Eimsbüttel war beispielsweise schon am Donnerstag für den Samstag ausverkauft. In allen anderen Bädern gab es aber zunächst noch Tickets für die jeweils drei Zeitfenster pro Tag. Die Eintrittskarten können online gekauft werden. Besucher müssen zudem ihre Kontaktdaten angeben.

Im Kaifu-Bad würden an einem heißen Sommertag normalerweise zwischen 6000 und 9000 Besucher kommen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen sind dort nun täglich maximal 1700 Gäste möglich.

Von den 26 Bäderland-Standorten sind derzeit 19 Standorte in Betrieb, zwei davon allerdings lediglich für den Vereinssport. 

Am Montag sollen nun vier weitere Standorte - die Hallenbäder in Neugraben, in der Elbgaustraße, in Brahmfeld und in Billstedt - dazu kommen. Die drei Bäderland-Thermen bleiben coronabedingt geschlossen.

Bäderland-Sprecher Dietel appellierte zudem an alle Badegäste auch weiterhin die Corona-Regeln zu beachten. "Wir stellen fest, dass die Gäste eine gewisse Corona-Müdigkeit an den Tag legen". 

So würden beispielsweise in den Duschen, an den Haartrocknern, an den Wasserrutschen und Sprungtürmen sowie an den Kiosken immer häufiger die Abstandsregeln nicht mehr beachtet. Bislang habe es aber noch kein Infektionsgeschehen in den Bädern gegeben.

Titelfoto: Thomas Warnack/dpa

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