Corona-bedingt: Hamburger Studenten erwartet "Hybridsemester"

Hamburg - In der Corona-Pandemie setzen die Hamburger Hochschulen zum Start des neuen Wintersemesters auf eine Mischung aus Online- und Präsenz-Unterricht.

Ein voller Hörsaal - in Zeiten der Corona-Pandemie ein seltenes Bild.
Ein voller Hörsaal - in Zeiten der Corona-Pandemie ein seltenes Bild.  © Stefan Puchner/dpa

In enger Abstimmung mit Bund und Ländern sei ein "Hybridsemester" - aus so viel Präsenzlehre wie möglich und so viel "Distance Learning" wie nötig - geplant, teilte die Wissenschaftsbehörde auf dpa-Anfrage mit. 

Wenn das Infektionsgeschehen dies erfordere, müsse es unter Umständen einen höheren digitalen Lehranteil geben. "Besonders Erst- und Zweitsemestrige haben bei der Frage, ob Präsenz-Veranstaltungen durchgeführt werden können, Priorität", hieß es weiter. 

Bei den Lehrveranstaltungen sei beispielsweise von einem höheren Präsenzanteil in musisch-künstlerischen Bereichen individuell oder in Kleingruppen auszugehen als in BWL-Studiengängen mit großen Vorlesungen.

Die Vorlesungszeit soll am 2. November beginnen. Um die digitale Infrastruktur an den Hochschulen weiter zu stärken, habe der Hamburger Senat erst jüngst zusätzliche Mittel in Höhe von 15,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, so die Behörde weiter. 

Für die genauen Semester-Planungen werde jede Hochschule rechtzeitig vor Semesterbeginn auf die Studierenden zugehen.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

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