Hamburg startet mit Maskenpflicht ins neue Schuljahr

Hamburg - Nach fast dreieinhalbmonatiger Corona-Zwangspause und sechs Wochen Sommerferien starten Hamburgs Schüler am Donnerstag unter verschärften Bedingungen ins neue Schuljahr. Auch die Kitas öffnen wieder ohne zeitliche Beschränkungen.

Ein Schüler der Klasse 4d in der Goldbeck-Schule kommt mit Mundschutz in die Klasse.
Ein Schüler der Klasse 4d in der Goldbeck-Schule kommt mit Mundschutz in die Klasse.  © Christian Charisius/dpa

Wegen der Pandemie bestehen an allen 471 staatlichen und privaten Schulen der Hansestadt strenge Hygieneregeln und eine Maskenpflicht. 

Ausnahmen beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gelten nur am Arbeitsplatz im Klassen- und Lehrerzimmer sowie für Grundschüler bis zehn Jahren.

Insgesamt erwartet die Schulbehörde so viele Schüler wie seit Jahrzehnten nicht. Den Angaben zufolge besuchen in diesem Schuljahr in Hamburg 256.890 Jungen und Mädchen eine Schule. Das seien 5400 mehr als im vergangenen Schuljahr.

Nach Mecklenburg-Vorpommern, wo bereits am Montag die Schule wieder begonnen hat, ist Hamburg das zweite Bundesland, in dem die Ferien enden. 

Kommende Woche folgen dann auch Schleswig-Holstein, Berlin und Brandenburg.

Auch Kitas starten wieder in den Regelbetrieb

Auch die Hamburger Kitas starten wieder in den Regelbetrieb.
Auch die Hamburger Kitas starten wieder in den Regelbetrieb.  © Christian Charisius/dpa

In den Hamburger Kindertagesstätten können die Mädchen und Jungen wieder ohne zeitliche Beschränkung betreut werden. 

Von Donnerstagmorgen an geht in den Kitas wieder der Regelbetrieb los. Damit haben die Eltern im Umfang des Kita-Gutscheines Anspruch auf die Betreuung. 

Der reguläre Betrieb findet der Sozialbehörde zufolge dennoch unter Corona-Bedingungen statt. Damit sollen Mitarbeiter, Kinder und Eltern vor dem neuartigen Virus geschützt werden. 

So soll regelmäßig gelüftet werden. Oberflächen müssen in gewissen Abständen vom Personal desinfiziert werden.

Der Start in diese letzte von vier Phasen des Corona-Kita-Betriebes sei möglich, weil es in der Vergangenheit in den Einrichtungen keine Corona-Ausbrüche gegeben habe, sagte ein Behördensprecher dazu. 

Mit dem bestehenden Hygienekonzept habe man gute Erfahrungen gemacht. Maskenpflicht gibt es weder für Erzieher noch für Kinder. Lediglich die Eltern müssen beim Holen und Bringen der Kinder eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Mitte März war der Kita-Betrieb in Hamburg auf eine Notbetreuung beschränkt worden. Im Rahmen von vier Stufen kamen schließlich langsam wieder mehr Kinder in die Einrichtungen.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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