Hamburg-Marathon: Debütant siegt, Chef Thaleiser zufrieden

Hamburg - Debütant Martin Musau aus Uganda hat die um rund eineinhalb Jahre verspätete 35. Auflage des Hamburg-Marathons gewonnen. In der Zeit von 2:10:14 Stunden verwies er am Sonntag die Äthiopier Masresha Bisetegn (2:10:54) und Belay Bezaph (2:14:00) auf die Plätze zwei und drei.

Am Sonntag ging die 35. Auflage des Hamburg-Marathons über die Bühne. Die Veranstaltung fand unter strikten Hygiene-Auflagen statt. (Archivfoto)
Am Sonntag ging die 35. Auflage des Hamburg-Marathons über die Bühne. Die Veranstaltung fand unter strikten Hygiene-Auflagen statt. (Archivfoto)  © Daniel Reinhardt/dpa

Schnellste Frau war Gadise Demissie Mulu (Äthiopien), die das Ziel nach 2:26:19 erreichte und ihre Bestzeit um mehr als vier Minuten steigerte. Camilla Elofsson (Schweden/2:43:27) und Marina Donnem (Norwegen/2:55:16) folgten auf den nächsten Rängen.

Schnellste Deutsche waren der siebtplatzierte Benjamin Franke (LT Haspa Marathon Hamburg/2:32:21) und die Gesamtvierte Angela Moesch (LG Deiringsen/2:58:20).

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) hatte das Feld um 9 Uhr auf die Strecke geschickt.

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Organisator Frank Thaleiser war trotz des kleinen Elitefeldes zufrieden mit den Siegerzeiten.

"Bei den Männern ist der erste Tempomacher nach elf Kilometern raus und der zweite beim Halbmarathon. Den Rest mussten die Topleute allein laufen."

Strenge Corona-Regeln für den Hamburg-Marathon

Franke, der sich auch den Hamburger Meistertitel sicherte, registrierte zwar die veränderten Bedingungen in der Corona-Pandemie, konnte mit der Atmosphäre auf der Strecke aber leben.

"Es waren Miniansammlungen, aber es war schön verteilt", sagte er. Obwohl es weniger Zuschauer gewesen seien als sonst, haben diese für viel Stimmung gesorgt, meinte er.

Der Marathon hätte eigentlich im April 2020 stattfinden sollen, war aufgrund der Pandemie aber dreimal verschoben worden. Für die Veranstaltung hat es strikte Hygiene-Auflagen gegeben.

So durften nur vollständig geimpfte Läuferinnen und Läufer starten. Zudem war die Teilnehmerzahl begrenzt. So lagen für den Marathon, die Staffel und den Halbmarathon nur 5157 Meldungen vor.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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