Mehr als 200 Hamburger trotz vollständiger Corona-Impfung infiziert

Hamburg - Trotz vollständiger Impfung haben sich in Hamburg bislang 219 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Das Impfzentrum in den Messehallen: Die Millionenmarke für Erstimpfungen hat Hamburg bereits geknackt.
Das Impfzentrum in den Messehallen: Die Millionenmarke für Erstimpfungen hat Hamburg bereits geknackt.  © Christian Charisius/dpa

Das entspreche einer Quote von 0,03 Prozent, teilte die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit.

In weniger als einem Dutzend der Fälle seien die Betroffenen so ernsthaft erkrankt, dass sie in einer Klinik behandelt werden mussten.

"Dass sich Personen nach einer vollständigen Impfung infizieren, ist also bislang weiterhin extrem selten", erklärte Behördensprecher Martin Helfrich.

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Die Zahl der sogenannten Impfdurchbrüche zeige, dass eine Schutzimpfung sehr wirksam sei und in fast allen Fällen verhindere, dass es überhaupt zu einer Infektion komme. Im sehr seltenen Fall einer Ansteckung verhüte die Impfung, dass es zu einem schweren Krankheitsverlauf komme.

Zugleich werde deutlich, dass es unter den Bedingungen einer Pandemie keine absolute Sicherheit gebe. Da sich das Virus kontinuierlich leicht verändere, müsse es das Ziel bleiben, Ansteckungen überhaupt zu vermeiden, betonte Helfrich.

Schlecht belüftete Innenräume sollten darum gemieden werden. Das Tragen von Masken, das in bestimmten Situationen auch für Geimpfte vorgeschrieben sei, verringere das Übertragungsrisiko ebenfalls.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden bis einschließlich Dienstag gut 830.000 Menschen in Hamburg vollständig geimpft. Das entspricht einem Anteil von 44,9 Prozent der Bevölkerung.

Eine Erstimpfung haben mehr als 1.136.000 Hamburger bekommen. Damit sind 61,5 Prozent der Einwohner zumindest teilweise immunisiert.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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