Wahrzeichen in Gefahr: Hamburger Michel braucht Hilfe!

Hamburg - Eine Spendenaktion mit Rettungsringen soll den "Hamburger Michel" durch finanzielle Engpässe bringen.

Der Hamburger Michel ist vom Park "Planten un Blomen" aus zu sehen.
Der Hamburger Michel ist vom Park "Planten un Blomen" aus zu sehen.  © Ulrich Perrey/dpa

Durch die Corona-Pandemie war der Kirche der Tourismus als größte Einnahmequelle weggebrochen, wie Pressesprecherin Ines Lessing am Donnerstag mitteilte. 

Spender hätten nun die Möglichkeit, für einen der 50 Rettungsringe, die ab September in St. Michaelis aufgehängt werden, eine Patenschaft zu übernehmen. 

Die Ringe seien eine Leihgabe von Hamburger Reedereien, Hafenunternehmen, Museen und Segelclubs.

Während vor der Corona-Krise im Schnitt 3500 Besucher täglich kamen, sind es den Angaben zufolge dieser Tage nur noch wenige Gäste. 

Für den Besuch der Kirche wird kein Eintritt genommen, aber ein Großteil der Besucher spendet etwas. 

Turmbesucher müssen dagegen zahlen.

Rettungsringe hängen vor dem Altar der Michaelskirche.
Rettungsringe hängen vor dem Altar der Michaelskirche.  © Axel Heimken/dpa

Ein Großteil der 2,5 Millionen Euro, die die Stiftung jährlich für Veranstaltungen ausgibt, werden laut Lessing vom Tourismus finanziert.

Titelfoto: Ulrich Perrey/dpa

Mehr zum Thema Hamburg:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0