Mann liegt blutüberströmt auf dem Bürgersteig: Polizei nimmt 20-Jährigen fest

Hamburg - Anfang September 2019 fanden Anwohner im Hamburger Stadtteil Neuallermöhe einen Mann blutüberströmt mit mehreren Schussverletzungen auf einem Bürgersteig liegend.

Ein Großaufgebot der Polizei rückte zur Fahndung nach den Tätern an.
Ein Großaufgebot der Polizei rückte zur Fahndung nach den Tätern an.  © Blaulicht-News.de (Archivbild)

Ein halbes Jahr später hat die Polizei am Donnerstag einen 20-jährige Russen verhaftet. Er steht im dringenden Tatverdacht, die Schusswaffe organisiert zu haben.

Eine Spezialeinheit nahm den Mann am Mittwoch vorläufig fest, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Bei der Durchsuchung seines Autos fanden die Ermittler neben einem vollautomatischen Sturmgewehr auch eine geringe Menge an Betäubungsmitteln.

In seiner Wohnung stellten die Beamten bei einer Durchsuchung eine weitere Pistole fest. 

In den Fokus der Ermittler rückte zudem ein 19-jähriger Mann, der das Sturmgewehr an den Russen verkauft haben soll.

Bei ihm wurde ebenfalls eine Durchsuchung veranlasst. Die Polizei fand bei ihm unter anderem eine abgesägte Flinte und passende Munition für das Sturmgewehr.

Während der 20-Jährige nun in Untersuchungshaft sitzt, wurde der 19-Jährige mangels Haftgründen wieder entlassen.

Bereits kurz nach der Tat im September 2019 hatte die Polizei drei Tatverdächtige festgenommen. Es wurde seinerzeit von einem Streit im Drogenmilieu ausgegangen.

Das Opfer schwebte direkt nach der Tat in Lebensgefahr. Ein Polizeisprecher gab bereits kurz darauf Entwarnung.

Zeugen hatten Schüsse auf dem Gelände des Gymnasiums Allermöhe gehört. 
Zeugen hatten Schüsse auf dem Gelände des Gymnasiums Allermöhe gehört.   © Blaulicht-News.de (Archivbild)

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