Gelten ab Montag: Senat verkündet neue Corona-Maßnahmen für Hamburg

Hamburg - Die Infektionszahlen in Hamburg steigen weiter rasant. Am Freitag wurde ein erneuter Höchstwert von 360 Neuinfektionen innerhalb eines Tages vermeldet. Der Hamburger Senat hat daher am Nachmittag weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. 

Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) verkündet die neuen Maßnahmen im Rathaus. (Archivfoto)
Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) verkündet die neuen Maßnahmen im Rathaus. (Archivfoto)  © Markus Scholz/dpa

So dürfen sich ab Montag nur noch zehn Personen aus zwei Haushalten im öffentlichen oder privaten Raum treffen. Die Begrenzung auf zwei Haushalte gilt nicht für familiäre Beziehungen.

Erst am Freitag vergangener Woche hatte der Senat eine Verschärfung verkündet. Demnach konnten bislang maximal 25 Personen im öffentlichen und 15 im privaten Raum zusammen feiern. Dabei spielte es keine Rolle, aus wie vielen Haushalten sie stammten.

Darüber hinaus verkündete Hamburgs Erster Bürgermeister, Peter Tschentscher (SPD), dass der Hamburger Winterdom in diesem Jahr nicht stattfinden werde.

Es sei in den vergangenen Tagen ja schon durchgeklungen, "dass die Wahrscheinlichkeit, eine solche große Veranstaltung (...) durchzuführen, bei dieser starken Infektionsdynamik nicht vertretbar wäre", so Tschentscher.

Außerdem sollen Beschäftigte und Besucher von Senioreneinrichtungen und Pflegeheimen per Schnelltest getestet werden, um weiter Besuche für die Bewohner ermöglichen zu können. Man wolle eine soziale Isolation verhindern.

Die neuen Beschlüsse gelten erst einmal bis Ende November. Dann werde die Lage erneut beurteilt. Auch das Stattfinden von Weihnachtsmärkten werde an der Entwicklung in den nächsten Tagen bewertet.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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