Bußgeldkatalog online: Das kostet es Euch, gegen die Corona-Regeln zu verstoßen

Hamburg - Zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus ist seit Freitag eine neue Rechtsverordnung in Kraft getreten, die es der Polizei erleichtern soll, die Einhaltung der Regeln zielgerichteter zu überprüfen. Es drohen Bußgelder!

Das Betreten eines Spielplatzes kostet nun 150 Euro Strafe.
Das Betreten eines Spielplatzes kostet nun 150 Euro Strafe.  © Christian Charisius/dpa

Bislang spricht die Hamburger Polizei aber nur von vereinzelten Verstößen im Stadtgebiet.

Im Allgemeinen halten sich die Hamburger an die geltenden Corona-Regeln. 

Dennoch gebe es täglich eine niedrige dreistellige Anzahl an Verstößen in der gesamten Hansestadt. 

Dabei weist die Polizei nun besonders mit Blick auf das anstehende sonnige Wochenende noch einmal darauf hin, die Regeln auch weiterhin entsprechend einzuhalten. 

Neben Bußgeldern werde man Verstöße gegen Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes auch noch weiter als Straftat verfolgen, heißt es in einer Mitteilung. 

Die Hamburger Polizei hat hierzu auf den entsprechenden Bußgeldkatalog hingewiesen, der nun online gestellt wurde.

Wer sich etwa an öffentlichen Orten nicht an den einzuhaltenden Mindestabstand von 1,5 Metern hält, riskiert eine Strafe von 150 Euro. Gleiches gilt für das Betreten eines Spielplatzes. 

Laut dem am Freitag in Kraft tretenden Bußgeldkatalog sind bei wiederholten Verstößen aber auch Strafen von bis zu 25.000 Euro möglich, wie Innensenator Andy Grote (SPD) deutlich machte. 

Bußgeldkataloge hatten am Vortag auch Mecklenburg-Vorpommern und Hessen beschlossen. In Ländern wie Nordrhein-Westfalen und Bayern gab es sie bereits.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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