"Querdenker" demonstrieren in Hamburg gegen Corona-Maßnahmen

Hamburg - Rund 100 Anhänger der "Querdenker" sind in Hamburg am Samstag auf die Straße gegangen. Angemeldet waren zunächst 350 Teilnehmer, bereits am Mittag meldeten die Veranstalter eine Verkürzung des Demonstrationszuges an.

Die "Querdenker" tragen in Hamburg symbolisch die Demokratie zu Grabe.
Die "Querdenker" tragen in Hamburg symbolisch die Demokratie zu Grabe.  © Georg Wendt/dpa

Unter Gegenprotest von rund 50 Linken sprachen sie sich für die Aufhebung der Corona-Maßnahmen aus. 

Die "Querdenker" zogen mit einem Bus durch die Mönckebergstraße. Auf Plakaten prangerten sie die Entscheidungen der Politik an. 

Mit einem hölzernen Sarg, begleitender Musik und schwarzer Kleidung "trauerten" sie symbolisch um die Demokratie.

Die Gegendemonstration versuchte den "Querdenker"-Marsch zu stören. Die Polizei drängte diese immer wieder zurück. 

Insgesamt blieb die Stimmung aber friedlich. Zu nennenswerten Zwischenfällen kam es zunächst nicht.

Gleichzeitig demonstrierten in der Hamburger Innenstadt auch rund 150 Menschen beim "Walk of Freedom". 

Die Teilnehmer wollen laut Veranstalter ein Zeichen gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei setzen. 

Der Demonstrationszug startete am Hachmannplatz und verlief zunächst ebenfalls ohne Zwischenfälle. 

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

Mehr zum Thema Hamburg:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0