"Hamburg räumt auf": Polizeitaucher finden viel Schrott und E-Scooter in der Alster

Hamburg - Taucher der Hamburger Polizei haben bei der Aktion "Hamburg räumt auf" am Winterhuder Kai nach Müll gesucht. 

Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung schiebt einen E-Scooter, den Taucher der Hamburger Polizei bei der Aktion "Hamburg räumt auf" am Winterhuder Kai aus dem Wasser geborgen haben.
Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung schiebt einen E-Scooter, den Taucher der Hamburger Polizei bei der Aktion "Hamburg räumt auf" am Winterhuder Kai aus dem Wasser geborgen haben.  © dpa/Christian Charisius

Neben viel verrostetem Schrott fanden die Beamten in der Alster auch einen E-Scooter. "Früher waren es Fahrräder, heute sind es E-Scooter", kommentierte Innensenator Andy Grote (52, SPD) den Fund. Wenig später bargen die Taucher, unterstützt von Feuerwehr und DLRG, noch mehrere Fahrräder aus dem Wasser.

Ursprünglich sollte die Aktion "Hamburg räumt auf" schon im März dieses Jahres stattfinden. "Wir hatten damals schon 79.000 Anmeldungen, mussten dann aber Corona-bedingt absagen", sagte Kay Goetze, Pressesprecher der Stadtreinigung Hamburg.

Rund um den "World Cleanup Day" startete dann die Neuauflage im September. "Es ist eine Light-Version von 'Hamburg räumt auf'", so Goetze. Wenige tausend Freiwillige hatten sich demnach für die Aktion vom 18. bis 21. September angemeldet. 

Wegen Corona durften maximal zehn Menschen gemeinsam Müll sammeln, Schulen konnten den Angaben zufolge nicht teilnehmen.

Die Aktion "Hamburg räumt auf" startete 1998 mit 7200 freiwilligen Stadtreinigern. Insgesamt sammelten sie damals 62 Tonnen Müll auf öffentlichen Plätzen wie Schulhöfen, Spielplätzen und Grünanlagen. 2019 gab es einen Teilnehmerrekord von 82.488 Helfern. 

Alte Fahräder, ein E-Scooter und weiterer Müll, den Taucher der Hamburger Polizei bei der Aktion "Hamburg räumt auf" am Winterhuder Kai aus dem Wasser geborgen haben, liegen auf dem Boden.
Alte Fahräder, ein E-Scooter und weiterer Müll, den Taucher der Hamburger Polizei bei der Aktion "Hamburg räumt auf" am Winterhuder Kai aus dem Wasser geborgen haben, liegen auf dem Boden.  © dpa/Christian Charisius

170 Tonnen kamen vergangenes Jahr zusammen - 2018 waren es 193 Tonnen.

Titelfoto: dpa/Christian Charisius

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