Mehrere Frauen sollen im UKE Opfer sexuellen Missbrauchs geworden sein!

Hamburg - Laut einem Bericht der Bild-Zeitung soll es im Universitätsklinikum Eppendorf in mehreren Fällen zu sexuellem Missbrauch durch einen Mitarbeiter gekommen sein!

Blick auf den Eingangsbereich des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. (Archivfoto)
Blick auf den Eingangsbereich des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. (Archivfoto)  © Bodo Marks/dpa

Gegenüber der Zeitung erzählte eine der Betroffenen, sie habe am 1. Oktober eine Bein-OP in dem Klinikum in Hamburg gehabt. 

Vier Tage später sei der entsprechende Angestellte auf der Station H9 (Wirbelsäulenchirurgie) mit Essen zu ihr gekommen. 

Erst habe er nur ihre Schultern massiert, doch kurz darauf soll er der 50-Jährigen an die Brüste gefasst und seinen Körper an sie gedrückt haben. 

Anschließend habe er sie küssen wollen, was durch die getragene Maske gescheitert sei. Stattdessen soll er ihr dann in den Schritt gegriffen haben. 

"Ich war so perplex. Wie kann man einem wehrlosen Menschen in einem Krankenhaus so etwas antun?", so die 50-Jährige gegenüber Bild.

"Seine Schönheit" habe der Angestellte sie in gebrochenem Deutsch genannt.

Weitere Frauen sollen Opfer sexuellen Missbrauchs sein

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Bett durch den Gang einer Station. (Symbolfoto)
Eine Krankenpflegerin schiebt ein Bett durch den Gang einer Station. (Symbolfoto)  © Marijan Murat/dpa

Anscheinend ist die 50-Jährige jedoch nicht das einzige Opfer des Angestellten! Gegenüber der Bild-Zeitung gab auch eine 51-jährige Frau an, Opfer von sexuellem Missbrauch geworden zu sein. 

Als der Angestellte ihr nach einer Bein-Amputation Anfang September das Essen gebracht habe, sei es zu einem sexuellen Übergriff gekommen. 

Darüber hinaus sollen beide Frauen von mindestens einem weiteren Opfer erfahren haben.  

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Der Tatverdächtige sei Angestellter eines Tochterunternehmens gewesen, dass sich auf der Station um die Essensverteilung gekümmert habe. 

"Das UKE hat den betreffenden Mitarbeiter sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe freigestellt und unterstützt die Ermittlungen der Polizei vorbehaltlos", sagte UKE-Sprecherin Saskia Lemm zu dem Blatt.

Titelfoto: Bodo Marks/dpa

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