16-Jährige kollabiert auf Party und stirbt: Todesursache steht fest

Hamburg – Gut zwei Monate nach dem Tod einer 16-Jährigen auf einer Privatfeier in Hamburg-Winterhude liegt nun die toxikologische Untersuchung vor.

Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes konnten die Jugendliche nicht mehr retten. (Symbolfoto)
Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes konnten die Jugendliche nicht mehr retten. (Symbolfoto)  © Boris Roessler/dpa

"Wir können jetzt feststellen, dass sie an einer MDMA-Überdosierung verstorben ist. Das ist der Wirkstoff, der in Ecstasy vorkommt", sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach am Mittwoch. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" über das Ergebnis berichtet.

Es habe zudem Frage im Raum gestanden, ob das Mädchen hätte gerettet werden können, wenn der Rettungswagen früher gerufen worden wäre.

Das habe das Gutachten verneint, sagte Frombach. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.

Bisher gebe es aber keine Hinweise auf den Verdacht eines Tötungsdelikts.

13-Jährige nach Ecstasy-Konsum in Lebensgefahr

Unterdessen berichtete die Polizei von einem weiteren folgenreichen Ecstasy-Konsum einer Jugendlichen in Hamburg-Bramfeld (TAG24 berichtete).

Nachdem sie die Droge genommen hatte, schwebt eine 13-Jährige in Lebensgefahr. Ersten Erkenntnissen zufolge nahm sie die Tablette am Wochenende zusammen mit zwei Freundinnen. Danach ging es dem Mädchen immer schlechter, so dass der Rettungsdienst alarmiert und sie ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Zustand ihrer Freundinnen sei stabil.

Woher die Drogen stammten, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Das Landeskriminalamt ermittelt in dem Fall.

Titelfoto: Boris Roessler/dpa

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