Blockade im Suezkanal: Hapag-Lloyd kämpft noch immer mit den Folgen!

Hamburg – Die vor rund eineinhalb Wochen aufgelöste Blockade des Suezkanals wirbelt den Fahrplan der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd weiter durcheinander.

Ein Containerschiff der Reederei Hapag-Lloyd liegt am Terminal im Hamburger Hafen. (Archivbild)
Ein Containerschiff der Reederei Hapag-Lloyd liegt am Terminal im Hamburger Hafen. (Archivbild)  © Christian Charisius/dpa

"Obwohl die Blockade relativ schnell aufgelöst worden ist, sind wir noch nicht zurück im Normalbetrieb", sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen am Donnerstag.

Während der Blockade hätte auch nicht viel gefehlt und Hapag-Lloyd hätte seine Schiffe auf den Umweg um Afrika geschickt.

"Ich denke, wir waren 24 bis 48 Stunden von dieser Entscheidung entfernt", sagte Habben Jansen. So hätten jedoch nur sechs Allianz-Schiffe den Weg um das Kap der Guten Hoffnung eingeschlagen.

Der 400 Meter lange Containerfrachter "Ever Given" hatte den Suezkanal als eine der meist befahrenen Routen der Welt vom 23. bis zum 29. März sieben Tage blockiert.

Dadurch kamen laut Hapag-Lloyd 369 Schiffe nicht mehr weiter, darunter neun Frachter der Hamburger Reederei.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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